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Dresdner Hannibal Weitzmann will seine Chance nutzen.

Eishockey Dresdner Hannibal Weitzmann will seine Chance nutzen.

Nach vier Siegen in Folge wollen die Dresdner Eislöwen auch an diesem Wochenende ihre Serie ausbauen. Am heutigen Freitag gastieren die Elbestädter beim ESV Kaufbeuren, am Sonntag empfangen die Schützlinge von Bill Stewart den Spitzenreiter Bietigheim.

René Kramer und Trainer Bill Stewart von den Eislöwen präsentieren mit den Medizinern Sönke Eger und Tomasz Blaut (v. l.) das Sondertrikot für das Spiel am Sonntag.

Quelle: Verein

Dresden. Nach vier Siegen in Folge wollen die Dresdner Eislöwen auch an diesem Wochenende ihre Serie ausbauen. Am heutigen Freitag gastieren die Elbestädter beim Tabellenvorletzten ESV Kaufbeuren, am Sonntag empfangen die Schützlinge von Bill Stewart daheim den souveränen Spitzenreiter Bietigheim in der eigenen Halle. Dabei muss der Coach weiter auf die beiden Verletzten Steven Rupprich (Knie) und Goalie Kevin Nastiuk (Bruch des Daumens) verzichten. Den Stamm-Keeper ersetzt Förderlizenzspieler Hannibal Weitzmann.

Der 21-jährige gebürtige Berliner sagt vor seinem Auftritten am Wochenende: „Dass Kevin sich verletzt hat, ist äußerst schade für ihn. So eine Sache wünscht man niemanden und ich hoffe, dass er schnell wieder fit wird. Mir ist jedoch auch bewusst geworden, dass sich mir eine Chance bietet. Ich verspüre keinen Druck, bin nicht nervös. Ich freue mich auf das Wochenende und fühle mich absolut bereit“, berichtet Weitzmann, der seinen Werdegang wie folgt einschätzt: „Persönlich weiß ich, dass ich in allen Bereichen noch Luft nach oben habe und meine Entwicklung noch längst nicht beendet ist. Ich habe früh gelernt, was es heißt, auf eigenen Beinen zu stehen, und musste auch schon die eine oder andere schwierige Situation durchmachen. Das hat mich gestärkt und auch dazu geführt, dass ich mental gut aufgestellt bin.“

Bill Stewart warnt vor der heutigen Partie: „Kaufbeuren kämpft derzeit ein wenig mit sich selbst, aber wir dürfen definitiv nichts als gegeben hinnehmen. Wir müssen uns auf unseren Auftritt konzentrieren und unsere Entwicklung kontinuierlich fortsetzen.“ Über seinen jungen Ersatztorwart sagt der Trainer: „Für Hannibal Weitzmann ist es eine großartige Möglichkeit, in den nächsten Spielen den Lohn für seine harte Arbeit einzufahren. Er will das nächste Level erreichen und ist bereit, dafür viel zu investieren. Das hat er schon mit seiner intensiven Vorbereitung bewiesen. Es freut mich immer wieder zu sehen, wie junge Spieler Gas geben. Nun wird sich zeigen, welchen Punkt in seiner Karriere er erreicht hat. Für ihn sind die nächsten Wochen ein Gradmesser.“

Zudem hob der Trainer noch einmal die Leistungen von Nastiuk hervor: „Er hat in Garmisch-Partenkirchen seit dem zweiten Drittel mit einem gebrochenen Daumen gespielt. Das spricht für seine Persönlichkeit und war ein großartiges Zeichen an die Mannschaft. Ich zeige mich sicher nicht so schnell von etwas beeindruckt, aber in diesem Fall ziehe ich tatsächlich den Hut.“

In der Partie am Sonntag treten die Eislöwen in Sondertrikots an, die anschließend über ebay versteigert werden. Sie beteiligen sich damit an der Aktion „Pink in the Rink“, mit der durch verschiedenste Aktionen ein Zeichen im Kampf gegen den Brustkrebs gesetzt wird. In den nordamerikanischen Ligen ist das über viele Jahre zur Tradition geworden. Auch in Deutschland schließen sich immer mehr Vereine an. Ziel ist, gemeinsam mit den Fans so viel Pink wie nur möglich in die Energieverbund-Arena zu bringen.

Der Eislöwen-Fanshop bietet aus diesem Grund neben dem Fantrikot (79 Euro) ab sofort auch einen speziellen Schal (15 Euro), einen Pin (5 Euro) sowie einen Puck (5 Euro) an. Ein Teil der Erlöse kommt dem Brustzentrum Dresden am Städtischen Klinikum Dresden, seit Saisonbeginn Partner der Dresdner Eislöwen, zugute. Verteidiger René Kramer: „Mir ist die Aktion noch aus meiner Berliner Zeit bekannt. Dass der Klub das Thema jetzt in größerem Umfang aufgreift, begrüßen wir ausdrücklich. Wir wollen gemeinsam ein Zeichen setzen und hoffen, dass sich künftig auch weitere Klubs und Sportarten anschließen.“

Von Astrid Hofmann

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