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Dresdner Eislöwen gewinnen im bayerischen Allgäu mit 3:0

Sieg in Kaufbeuren Dresdner Eislöwen gewinnen im bayerischen Allgäu mit 3:0

Die Dresdner Eislöwen bleiben auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Das Team von Trainer Bill Stewart setzte sich am Freitag vor 1537 Zuschauern beim ESV Kaufbeuren mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) durch.

Hannibal Weitzmann hielt seinen Kasten am Freitag sauber.

Quelle: Archiv/www.dehli-news.de

Kaufbeuren/Dresden. Die Dresdner Eislöwen bleiben auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Das Team von Trainer Bill Stewart setzte sich gestern Abend vor 1537 Zuschauern beim ESV Kaufbeuren mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) durch. Damit gelang dem Kölner Förderlizenz-Keeper Hannibal Weitzmann, der den verletzten Stamm-Goalie Kevin Nastiuk vertrat, ein Shutout.

Trotz der langen Anreise waren die Elbestädter von Beginn an hellwach und ihnen gelang ein Start nach Maß. Zwar konnten sie ein schnelles Überzahlspiel nicht nutzen, aber kurz darauf klingelte es im Kasten von ESVK-Torhüter Stefan Vajs. Dabei hatte Kaufbeurens Brendan Gracel im Slot die Scheibe unmittelbar auf den Schläger von Alexander Höller geliefert, der keine Mühe hatte, aus Nahdistanz zum 1:0 (5.) einzunetzen.

Nach einem kurzen Schock arbeiteten sich die Hausherren langsam ins Spiel, erarbeiteten sich auch einige Chancen, doch Hannibal Weitzmann im Dresdner Tor ließ sich nicht überwinden. Allerdings hatten die Schützlinge von Trainer Bill Stewart in der Schlussphase auch ein wenig Glück. Denn Ex-Eislöwe Jeffrey Szwez beförderte die Scheibe in den Kasten, doch nach Überprüfung durch den Videobeweis stand fest, dass der Treffer schon nach Ablauf der Spielzeit gefallen war und deshalb natürlich nicht zählte.

So ging es mit dem knappen Vorsprung in die Kabine. Auch im zweiten Durchgang erarbeiteten sich beide Teams einige Möglichkeiten. In der 32. Minute hatten die Eislöwen die große Chance auf die 2:0-Führung. Nachdem Teemu Rinkinen in Unterzahl an die Scheibe kam und in Richtung gegnerisches Tor marschierte, wurde er von Ondrej Pozivil zu Fall gebracht. Die Schiedsrichter entschieden auf Penalty, doch Rinkinen scheiterte an Vajs.

Die Gastgeber übernahmen nun immer mehr das Zepter auf dem Eis, bauten Druck auf. Doch Weitzmann präsentierte sich weiterhin als sicherer Rückhalt. Kurz vor der zweiten Pause schlugen die Dresdner erneut eiskalt zu. Dominik Grafenthin erhöhte nach einem Schnitzer der Gastgeber und nach Vorarbeit von Arturs Kruminsch auf 2:0 (40.). Genau zum richtigen Zeitpunkt.

Im Schlussdrittel machten die Stewart-Schützlinge dann in einem Überzahlspiel endgültig alles klar. Sie ließen im Powerplay die Scheibe sehr gut laufen und nachdem Brendan Cook erst an Vajs gescheiterte war, traf Kapitän Marcel Rodman wenig später in der 50. Minute zur 3:0-Führung. Nun spielten die Elbestädter die Partie routiniert zu Ende, ließen nichts mehr anbrennen und fuhren damit ihren insgesamt sechsten Saisonsieg ein.

Am morgigen Sonntag empfangen die Schützlinge von Bill Steward nun den souveränen Spitzenreiter aus Bietigheim in der Energieverbund-Arena (17 Uhr). Die Steelers landeten gestern gegen die Lausitzer Füchse mit 3:1 ihren zehnten Sieg.

Von Astrid Hofmann

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