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DEL im spannenden Endspurt vor Playoffs - Mannheim bangt

Eishockey DEL im spannenden Endspurt vor Playoffs - Mannheim bangt

Die Clubs der Deutschen Eishockey Liga bestreiten am Wochenende die abschließenden Vorrundenspiele. Noch stehen erst sieben von zehn Playoff-Teilnehmer fest. Meister Mannheim bangt noch immer. Die Lage der Liga vor den Hauptrunden-Entscheidungen.

Berlin. Meisterschaftskampf oder viel zu früher Urlaub? Mit Spannung geht die Deutsche Eishockey Liga (DEL) in ihr finales Hauptrunden-Wochenende.

Wenn am Freitag und Sonntag die abschließenden beiden von 52 Spieltagen ausgetragen werden, kämpfen noch vier Teams um den Hauptrunden-Sieg und fünf um die verbliebenen drei Playoff-Plätze. Erleichterung oder Enttäuschung wird sich bei den Clubs breitmachen, auch Meister Adler Mannheim kann noch das frühzeitige Saisonende ereilen.

Immerhin vier Zähler trennen Mannheim von Rang elf, der den Eishockey-Profis keine Chance mehr auf die Titelverteidigung lassen würde. Ob das für ein sicheres Gefühl ausreicht? "Das ist eine gute Frage. Wir haben eine bewegte Saison mit vielen Aufs und Abs gespielt. Aber wir wollen jetzt positiv nach vorn schauen", sagte Geschäftsführer Daniel Hopp der Deutschen Presse-Agentur. Gegen den unmittelbaren Konkurrenten Straubing hat der Champion ein erstes Endspiel, es folgt noch ein Auftritt beim DEL-Rekordmeister Berlin.

"Wenn wir ehrlich sind, haben wir doch schon in den letzten drei, vier Spielen Druck gehabt", versuchte Kapitän Marcus Kink zu beruhigen. Mit der ersten Playoff-Runde (Platz sieben bis zehn) müssen sich die Adler ohnehin begnügen, die Chance auf die direkte Qualifikation für das Viertelfinale ist schon dahin. "Wir stehen als Club zusammen. Auch ich will das positiv begleiten", sagte Hopp, der kürzlich seinen topbesetzten Kader scharf kritisiert hatte.

Am Mittwoch verspielte Mannheim beim 3:4 gegen Iserlohn die Vorentscheidung, Hopp haderte über die "ärgerliche Niederlage". Manager Teal Fowler wird wie gegen die Sauerländer auch das Duell mit Straubing nicht aus unmittelbarer Nähe verfolgen können. Nach einer Kritik an den Schiedsrichtern wurde er für den Innenraum gesperrt.

Anders als Mannheim (8. Platz/73 Punkte) muss sich Vorjahresfinalist ERC Ingolstadt (7./76) keine Gedanken mehr um einen Platz unter den Top Ten machen. Viel auf dem Spiel steht für die Straubing Tigers (9./72) und die Kölner Haie (10./71). Die Hamburg Freezers (11./69) und rechnerisch selbst noch die Augsburger Panther (12./66) könnten und wollen ihnen die Playoff-Plätze noch wegnehmen. "Selbst unser Busfahrer wusste, worum es heute ging", betonte Freezers-Coach Serge Aubin nach dem 3:2 im Penaltyschießen gegen Krefeld am Mittwoch.

Für die Kölner gewinnt das emotionale Derby gegen die Düsseldorfer EG am Freitag noch einmal an Brisanz. Ausgerechnet der große rheinische Rivale könnte den Kölnern einen Strich durch die Rechnung machen. Die DEG hat die vor Saisonbeginn höher gehandelten Mannheimer und Haie hinter sich gelassen und kann bereits für das Viertelfinale planen.

"Ich glaube, das ist nicht selbstverständlich", erklärte DEG-Coach Christof Kreutzer. "Man sieht, dass die Liga so eng ist wie selten zuvor, dass es sehr, sehr schwierig ist für alle Mannschaften, in die Playoffs zu kommen."

Für die DEG (4./84) geht es wie für die anderen Spitzenteams noch um den Heimvorteil im Viertelfinale. Der Hauptrunden-Sieg ist für den achtfachen Meister nur noch theoretisch möglich. Tabellenführer EHC München (1./90) hat die besten Karten, als bestes Vorrunden-Team in die Playoffs zu starten. Den Spitzenrang werden die ambitionierten Bayern vermutlich mit Iserlohn (2./88) und Berlin (3./86) unter sich ausmachen. Und mit welchen Titelfavoriten geht es dann weiter? "Die Playoffs sind ein gewisser Neustart", meinte Eisbären-Trainer Uwe Krupp.

dpa

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