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DEL: Adler nun Erster, Berlin und Nürnberg patzen

Eishockey DEL: Adler nun Erster, Berlin und Nürnberg patzen

Wieder wechselt die Tabellenführung in der DEL. Meisterschaftsfavorit Adler Mannheim klettert auf Platz eins. Eisbären-Trainer Krupp hadert unterdessen: "Wenn du nur 90 Prozent gibst, verlierst du."

Berlin. Meister Adler Mannheim wird seiner Favoritenrolle in der Deutschen Eishockey Liga wieder gerecht. Dank des 4:2 bei den Schwenninger Wild Wings und der Ausrutscher der Konkurrenten Berlin und Nürnberg steht der Titelverteidiger erstmals in dieser Saison auf Platz eins.

Der frühere Serienchampion Eisbären Berlin verlor am Sonntag nach einer zuvor makellosen Heimbilanz klar mit 0:4 gegen Außenseiter Krefeld Pinguine. Die Nürnberg Ice Tigers zogen ebenfalls daheim 3:4 gegen die Straubing Tigers den Kürzeren. Ein Überblick über den 16. Spieltag: 

DIE TABELLENSITUATION

Zweiter sind die Eisbären. Dahinter lauern nun punkt- und torgleich mit den Nürnbergern die Hamburg Freezers. Die Hanseaten orientierten sich mit dem 5:3 gegen die Augsburger Panther und dem vierten Sieg in Serie weiter nach oben. Tabellenletzter bleibt Vizemeister ERC Ingolstadt trotz des unerwarteten 4:1 gegen die Kölner Haie.

Die ZAHL SIEBEN 

Mit sieben Siegen in Serie haben die Adler Mannheim ihren schwierigen Saisonstart vergessen gemacht und weisen die derzeit längste Erfolgsserie der 14 Clubs auf. Mannheims Nationalstürmer Christoph Ullmann war zwar wieder an einem Tor beteiligt, nach zuvor sieben Treffer in sieben Spielen traf er selbst aber nicht.

ERKENNTNIS BESTÄTIGT

"Dieses Spiel zeigt die Lage der Liga. Wenn du nur 90 Prozent gibst, verlierst du", erklärte Trainer Uwe Krupp nach der Pleite seiner Eisbären. Das 0:4 der Berliner gegen die kriselnden Krefelder bestätigte ebenso wie auch die Niederlage der Nürnberger oder der Sieg der Ingolstädter, wie ausgeglichen die Liga ist.

KURZES HEIMDEBÜT

Sein erstes Spiel vor den Eisbären-Fans hatte sich der frühere NHL-Profi Mark Olver mit Sicherheit anders vorgestellt. Schon nach 2:21 Minuten war sein Arbeitstag beim 0:4 gegen Krefeld beendet. Nach einem harten Check handelte sich der Stürmer, jüngeren Bruder des Eisbären-Profis Darin Olver, eine Spieldauer-Disziplinarstrafe ein.

DER AUSBLICK

Die DEL-Clubs haben Zeit zum Durchschnaufen. Erst am 13. November geht es für die Teams weiter - mit einer Ausnahme: Berlin vertritt die Liga im Achtelfinale der Champions League. Skellefteå AIK aus Schweden ist am Dienstag zum Hinspiel zu Gast. Am nächsten Wochenende steht Marco Sturm im Fokus. Der deutsche NHL-Rekordspieler gibt beim Deutschland Cup in Augsburg sein Debüt als Bundestrainer.

dpa

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