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Wladimir Klitschko will gegen IBF-Weltmeister Joshua boxen

Boxen Wladimir Klitschko will gegen IBF-Weltmeister Joshua boxen

Nach der erneuten Absage des Rückkampfes gegen Tyson Fury würde Wladimir Kllitschko gern gegen einen anderen britischen Weltmeister antreten. Furys Trainer rechnet mit einer Rückkehr seines Schützlings, wohl aber auch mit einer längeren Pause.

Wladimir Klitschko will wieder Weltmeister werden.

Quelle: Andy Rain

Hamburg. Wladimir Klitschko will noch in diesem Jahr um die Weltmeisterschaft boxen. Wunschgegner ist der britische IBF-Champion Anthony Joshua.

"Nach aktuellem Stand präferieren wir den Kampf gegen Joshua", sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte am Dienstag. Bönte hat bereits mit Joshua-Manager Eddie Hearn gesprochen. Beide Lager sind sich über die Finanzen einig.

Joshua will am 26. November in der Manchester-Arena kämpfen. Ob Klitschko dann sein Gegner sein wird, ist aber noch unklar. "Wir brauchen das Okay der Joshua-Seite", sagte Bönte. Ansprüche auf einen Kampf gegen den Olympiasieger von 2012 meldete auch Pflichtherausforderer Joseph Parker aus Neuseeland an. Der 26 Jahre alte Joshua hat seine 17 Profikämpfe allesamt durch K.o. gewonnen. "Von den möglichen Gegnern ist er der stärkste. Aber Wladimir hat keine Angst vor großen Namen", meinte Bönte.

Der 40-jährige Klitschko wollte sich ursprünglich die Titel von WBO, WBA und IBO am 29. Oktober von Tyson Fury zurückholen. Der Ukrainer hatte im vergangenen Jahr überraschend gegen den Briten verloren. Vor wenigen Tagen sagte Fury den Rückkampf in Manchester aber zum zweiten Mal ab. Der Weltmeister, so heißt es in englischen Medien, müsse sich wegen psychischer Probleme behandeln lassen.

Sein Onkel und Trainer Peter Fury versicherte in einem Interview am Dienstag, sein 28 Jahre alter Schützling habe zwar einige Probleme, werde jedoch zurückkehren. Dies könne aber noch dauern, Details nannte der Coach nicht. "Ich will ihn nicht einen Fuß in diesen Ring setzen sehen, bevor Tyson Fury nicht mental und physisch wieder bei hundert Prozent ist - bis dahin ist der beste Platz zu Hause", sagte Peter Fury bei Bayloric TV Boxing. Eine mögliche Aberkennung der WM-Titel sei indes noch weit weg.

"Wir warten jetzt auf die Entscheidungen der Verbände", sagte Bönte. Weil Fury vermutlich monatelang nicht wird kämpfen können, werden die Titel vakant. Das ist für Klitschko eine weitere Möglichkeit, auf den WM-Thron zurückzukehren.

dpa

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