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Klitschko verletzt: WM-Kampf gegen Fury verschoben

Boxen Klitschko verletzt: WM-Kampf gegen Fury verschoben

Weltmeister Klitschko muss den WM-Kampf gegen den Briten Fury verschieben. Grund: Sehnenriss in der Wade. Das Duell soll noch in diesem Jahr nachgeholt werden.

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Wladimir Klitschko ist verletzt, Tyson Fury muss auf seine Chance noch eine Weile länger warten. Foto: Andy Rain

Hamburg. Der Kampf um die Box-WM von Wladimir Klitschko gegen den Briten Tyson Fury am 24. Oktober ist geplatzt. Wegen eines Sehnenrisses in der linken Wade kann der 39 Jahre alte Ukrainer seine Titel nicht wie geplant verteidigen.

"Ich weiß, dass viele Fans schon ihre Reisen organisiert haben, um mich vor Ort zu unterstützen. Es tut mir wirklich sehr leid", sagte Klitschko. "Gleiches gilt natürlich auch für meinen Gegner." Der Kampf in der Düsseldorfer Esprit-Arena soll nachgeholt werden. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Die Verletzung zog sich Klitschko im Trainingslager im österreichischen Going zu. Er ist sofort zu Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt gereist, um sich behandeln zu lassen. "Wir sind zuversichtlich, dass Herr Klitschko noch in diesem Jahr den geplanten Weltmeisterschaftskampf bestreiten kann", sagte Müller-Wohlfahrt.

Der neue Termin wird in der kommenden Woche bekanntgegeben. "Selbst dann, wenn es deutlich kälter ist, werden wir im Düsseldorfer Stadion boxen. Es hat ein Dach und ist beheizbar", sagte Manager Bernd Bönte. Lediglich 6000 bis 7000 Karten in der 55 000 Zuschauer fassenden Arena sind noch nicht verkauft worden. Bönte rechnet nur mit wenigen Rückläufern.

Die WM um die Gürtel der Verbände WBO, IBF und WBA wird Klitschkos 68. Profikampf. Der 1,98 Meter große Boxer hat 64 Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Der zwölf Jahre jüngere und acht Zentimeter größerer Fury ist in 24 Kämpfen unbesiegt.

Klitschko hatte in den vergangenen Jahren mehrfach Kämpfe verschieben müssen. Wegen eines Muskelfaserrisses im Bizeps wurde der Kampf gegen den Bulgaren Kubrat Pulew im August vergangenen Jahres abgesagt und drei Monate später nachgeholt. Im Dezember 2011 musste sich der Ukrainer einer Nierenstein-Operation unterziehen und konnte erst drei Monate später gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck antreten. 2010 war der Kampf gegen den Briten Dereck Chisora wegen eines Muskelfaserrisses in der Bauchmuskulatur geplatzt.

dpa

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