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Skyliners wollen internationalen Titel - "Belohnen"

Basketball Skyliners wollen internationalen Titel - "Belohnen"

Drei Jahre lang haben die Skyliners Frankfurt ihr Team Schritt für Schritt entwickelt. Jetzt soll der erste Titel her. Im Final Four des FIBA Europe Cups treffen die Hessen aber auf starke Gegner.

Chalon-sur-Saône. Nach einem dreijährigen Reifeprozess wollen sich die Fraport Skyliners Frankfurt mit ihrem ersten Europapokal-Titel belohnen.

Beim Final Four des FIBA Europe Cups trifft der Basketball-Bundesligist am Freitag (21.00 Uhr) im zweiten Halbfinale auf den russischen Vertreter BC Krasnojarsk. Im ersten Vorschlussrunden-Duell (18.30 Uhr) stehen sich der französische Gastgeber Elan Chalon und Openjobmetis Varese aus Italien gegenüber. Das Endspiel findet am Sonntag (20.30 Uhr) statt.

"Es wäre schön, wenn man dieses Team später mit einem Titelgewinn in Verbindung bringen würde", sagte Skyliners-Coach Gordon Herbert. Der Kanadier erlebt mit seiner Mannschaft bislang eine sehr erfolgreiche Saison. In der Bundesliga haben sich die Skyliners das Heimrecht für die Playoffs gesichert, im Pokal qualifierten sich die Frankfurter für das Top Four, wo aber im Halbfinale gegen den späteren Champion ALBA Berlin das Aus kam.

Dass die Skyliners das Do-or-die-Spiel gegen ALBA ebenso verloren wie vor einem Jahr das Halbfinale in der Endrunde der EuroChallenge gegen den französischen Club Nanterre will Johannes Voigtmann nicht überbewerten. "Wir lassen uns deshalb keine Schwäche einreden", sagte der Center.

Vielmehr machten sich die Frankfurter voller Zuversicht per Bahn auf den Weg nach Frankreich. "Die Vorfreude ist riesig. Ich hoffe, wir können uns mit einem Titel für die bislang so gute Saison belohnen", sagte der 23 Jahre alte Voigtmann, neben dem auch Danilo Barthel (24) und Konstantin Klein (24) zu den Leistungsträgern zählen. Seit 2012 spielt das Trio zusammen, seit 2013 entwickelt Herbert sein Team kontinuierlich weiter.

Vor allem international präsentierten sich die Skyliners bislang exquisit. Lediglich im zweiten Viertelfinalspiel gegen Rishon Le Zion aus Israel gab es eine knappe Niederlage, ansonsten marschierten die Herbert-Schützlinge ohne Niederlage durch Vor- und Zwischenrunde sowie das Achtelfinale. "In puncto Charakter, Einsatz und auch Talent ist das wahrscheinlich die beste Mannschaft, die ich je trainiert habe", lobte Herbert sein Team.

Dennoch erwartet der Skyliners-Coach ein sehr schweres Halbfinale gegen BC Krasnojarsk, das in Tim Ohlbrecht und David Kennedy über zwei erfahrene und starke Ex-Bundesliga-Profis verfügt.

Die volle Konzentration gilt daher dem Halbfinale, "mit den anderen beiden Teams habe ich mich noch überhaupt nicht beschäftigt", sagte Herbert. Mit der Devise, Spiel für Spiel anzugehen, fuhren die Frankfurter auch am vergangenen Wochenende gut. Da lag der Fokus zunächst nur auf Oldenburg, erst danach richtete sich der Blick auf ALBA Berlin. Das Resultat waren zwei beeindruckende Siege, durch die die Skyliners sich auf Platz zwei vorschoben.

Doch jetzt sind die Skyliners voll im Europapokal-Modus. Gelingt der Coup in Chalon, wären die Frankfurter erst der vierte Bundesligist, der einen Europapokal-Wettbewerb gewinnt. ALBA Berlin triumphierte 1995 im Korac Cup, der Mitteldeutsche BC holte 2004 den FIBA Europe Cup. Der letzte Bundesligist, der international einen Titel gewann, war die BG Göttingen 2010 in der EuroChallenge.

dpa

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