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Skyliners Frankfurt erreichen Finale im FIBA Europe Cup

Basketball Skyliners Frankfurt erreichen Finale im FIBA Europe Cup

Die Skyliners Frankfurt stehen vor dem größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte. Durch einen hart erkämpften Sieg im Halbfinale des FIBA Europe Cups erreichten die Hessen das Endspiel.

Chalon-sur-Saône. Die Fraport Skyliners Frankfurt stehen im Endspiel des FIBA Europe Cups. Der Basketball-Bundesligist setzte sich am Freitagabend im französischen Chalon-sur-Saône im Halbfinale gegen den russischen Club BC Krasnojarsk mit 59:56 (30:29) durch.

Die Frankfurter greifen damit nach dem ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte. Bester Werfer bei den Hessen war Center Johannes Voigtmann mit 16 Punkten. Im Finale treffen die Hessen am Sonntag auf den italienischen Vertreter Openjobmetis Varese, der Gastgeber Elan Chalon mit 91:82 (47:53) ausschaltete.

"Wir hatten in der Offensive lange keinen Spielfluss", sagte Frankfurts Trainer Gordon Herbert. "Im Schlussviertel lief es dann besser und damit ist auch das Selbstvertrauen gestiegen", erklärte der Kanadier. "Das ist unsere Stärke, wir halten als Team zusammen und geben nie auf", sagte Point Guard Jordan Theodore.

Die Frankfurter wären der vierte Bundesligist, der einen Europapokal-Wettbewerb gewinnt. ALBA Berlin triumphierte 1995 im Korac Cup, der Mitteldeutsche BC holte 2004 den FIBA Europe Cup. Der bislang letzte Bundesligist, der international einen Titel holte, war die BG Göttingen 2010 in der EuroChallenge. Dort stand Frankfurt im vergangenen Jahr in der Endrunde, schied aber im Halbfinale aus.

Auch dieses Mal taten sich die Skyliners, die im gesamten Wettbewerb erst eine Partie verloren haben, gegen die Russen sehr schwer. Vor allem aus der Distanz fanden die Frankfurter lange Zeit nicht ihren Rhythmus. Im ersten Durchgang trafen sie nur zwei ihrer zehn Versuche von jenseits der Dreipunktlinie.

Immerhin knüpfte das Team von Herbert aber defensiv an seine starken Leistungen aus der Bundesliga an und hielt den Gegner in den ersten 20 Minuten bei gerade einmal 29 Punkten. Besonders der ehemalige Frankfurter Tim Ohlbrecht trat offensiv für Krasnojarsk überhaupt nicht in Erscheinung. Am Ende kam der Nationalspieler nur auf drei Punkte.

Doch offensiv blieben die Skyliners auch nach dem Seitenwechsel zunächst weit unter ihren Möglichkeiten. Zwar setzten sich die Hessen zu Beginn des dritten Viertels kurz auf fünf Punkte ab (36:31), doch dann lief lange Zeit wieder nichts zusammen. Vor dem Schlussviertel lag der Bundesligist mit sechs Punkten hinten (39:45).

Aber mit einer großen Energieleistung in den letzten zehn Minuten machten die Skyliners den größten Erfolg seit der deutschen Meisterschaft 2004 doch noch perfekt. Mit einem 9:0-Lauf drehten Voigtmann und Co. die Partie, insgesamt entschied Frankfurt den letzten Abschnitt mit 18:8 für sich.

dpa

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