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Nach Coup in Berlin: Oldenburg Kandidat für Platz zwei

Basketball Nach Coup in Berlin: Oldenburg Kandidat für Platz zwei

Im Schatten der Topteams von Bamberg, Bayern und Berlin sorgen die EWE Baskets Oldenburg weiter für Furore. Auch den Härtetest bei ALBA meisterten die Niedersachsen mit Bravour.

Berlin. Nach dem Coup in Berlin legte selbst Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic seine Zurückhaltung ab. Zusammen mit seinen Spielern tauchte der Coach im Fanblock der Gäste ab und feierte mit den mitgereisten Anhängern den achten Sieg in Serie.

"Ich glaube, wir haben heute ein sehr hochklassiges Basketballspiel gesehen", sagte Drijencic nach dem 95:93 der EWE Baskets bei ALBA Berlin nach Verlängerung. Die Niedersachsen bleiben damit das Team der Stunde und sind als Tabellendritter auf dem besten Weg, sich eine gute Ausgangsposition für die Playoffs zu verschaffen.

Vor 11 123 Zuschauern in der Berliner Arena am Ostbahnhof steckten die Oldenburger am Samstag auch den Ausfall ihres Leistungsträgers Vaughn Duggins weg, der wegen einer Zerrung passen musste. Für den US-Guard sprang Scott Machado ein und führte im Spiel der Gäste klug Regie. "Dass ihnen heute ihr bester Spieler gefehlt hat, war glaube ich eher zu unserem Nachteil. Ein Teil unserer Vorbereitung war damit hinfällig", sagte Berlins Trainer Sasa Obradovic.

Dennoch hatte die Berliner das Spiel im vierten Viertel im Griff und führten mit acht Punkten (76:68). Doch angeführt vom starken Center Brian Qvale (18 Punkte) und Routinier Rickey Paulding (13) kämpften sich die Oldenburger zurück und drehten mit elf Zählern in Serie die Partie. In der Verlängerung hatten die Norddeutschen die besseren Nerven. "Da hatten wir dann mehr Kontrolle und haben gute Entscheidungen getroffen", lobte Drijencic.

Die Berliner müssen dagegen aufpassen, dass sie im Rennen um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs nicht entscheidend ins Hintertreffen geraten. Als Tabellensechster hat der Pokalsieger nur noch einen Sieg Vorsprung auf ratiopharm Ulm, das bei den s.Oliver Baskets Würzburg klar mit 100:82 gewann. Überragender Akteur bei den Ulmern war Aufbauspieler Per Günther, der mit 29 Punkten eine persönliche Saisonbestleistung aufstellte und zudem im zweiten Viertel den 1000. Assists seiner Karriere verteilte.

Erster Verfolger von Spitzenreiter Bamberg bleibt Bayern München. Der Vizemeister kam bei medi Bayreuth zu einem ungefährdeten 92:69. Immer dramatischer wird die Situation im Abstiegskampf, wo der Mitteldeutsche BC beim 83:71 gegen Braunschweig den vierten Sieg in Serie feierte und nun punktgleich mit dem Tabellen-16. BG Göttingen ist. Die Niedersachsen verloren gegen Tübingen 65:80.

dpa

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