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Nach 82:82: Überraschende Harmonie bei ALBA und Bayern

Basketball Nach 82:82: Überraschende Harmonie bei ALBA und Bayern

Nach dem Remis im Achtelfinal-Hinspiel im Eurocup herrschte bei den Dauerrivalen ALBA und Bayern München eine seltsame Gelassenheit. Am Sonntag (Bundesliga) und Dienstag (Rückspiel) treffen sie erneut aufeinander.

Berlin. Entspannte Gesichter bei den Spielern von ALBA Berlin und Bayern München: Was eigentlich unüblich nach einem Duell der Dauerrivalen ist, doch mit dem 82:82 im Achtelfinal-Hinspiel des Eurocups konnten diesmal beide Kontrahenten leben.

"In unser jetzigen Situation ist das Ergebnis völlig okay", erklärte ALBA-Manager Marco Baldi, dessen Team sich drei Tage zuvor in München den deutschen Pokalsieg geholt und für die größtmögliche Demütigung der Gastgeber gesorgt hatte.

 

 

Unentschieden im Basketball - ein sehr ungewöhnliches Ergebnis. Die Entscheidung um den Einzug ins Viertelfinale fällt nun am kommenden Dienstag in München. Dann ginge es bei einem erneuten Remis in die Verlängerung. "Die Chancen stehen weiter 50 zu 50", erklärte Bayerns Guard Alex Renfroe. Sogar Bayern-Trainer Svetislav Pesic war die Gelassenheit in Person. "Mir ist es egal, wer weiterkommt. Ich wünsche mir Bayern, aber wenn ALBA es schafft, ist das auch gut", sagte der Ex-Berliner und sorgte für Schmunzler.

 

 

Beiden Teams war anzumerken, dass ihnen das dramatische Pokalfinale noch immer im Kopf steckte. Das Achtelfinal-Hinspiel war nichts für Ästheten, aber eine sehr intensive Partie. "Es wurde kein Zentimeter hergegeben", urteilte Baldi. "Wir wollten hier schon gewinnen, haben aber einfach zu viele Fehler gemacht", gestand Renfroe. Die Bayern hatten Probleme ins Spiel zu finden. ALBA ging am Ende fast die Puste aus, vielleicht die Folgen der Berliner Pokalfeier vom Sonntagabend. "Der eine verträgt eine Party besser, der andere weniger", vermutete Baldi.

 

 

Vor dem Europacup-Rückspiel steht am Sonntag in München das dritte von vier Duellen in Folge an - dieses Mal in der Bundesliga. Am Samstag werden die Berliner nach München fliegen und bis Mittwoch bleiben. "Im Kampf um einen guten Playoff-Platz stehen wir im Moment nicht so gut da", meinte ALBA-Center Elmedin Kikanovic, der mit 24 Punkten bester Schütze und der überragende Mann des Spiels war.

Die Bayern scheinen körperlich angeschlagen. "Die Physis war zuletzt nicht gut, da müssen wir nachlegen", klagte Pesic. Aber die Einstellung des Teams stimmt. "Wir lagen zweimal klar hinten und haben uns immer wieder zurückgekämpft. Das war eine tolle Leistung", erklärte Sportdirektor Marko Pesic.

Am Sonntag rechnen die Bayern wieder mit dem Einsatz von Maximilian Kleber. Der Nationalspieler hatte im Pokalfinale gegen ALBA einen Schlag abbekommen und am Mittwoch pausiert.

 

dpa

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