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Konflikt: FIBA Europe beschwert sich bei EU-Kommission

Basketball Konflikt: FIBA Europe beschwert sich bei EU-Kommission

Der Basketball-Verband FIBA Europe hat im Konflikt mit der rivalisierenden Euroleague Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Damit reagierte der Verband am 5. April auf eine ähnliche Klage des Konkurrenten.

Berlin. Diese diene nur dazu, das wettbewerbswidrige Verhalten der Euroleague zu verschleiern, teilte die FIBA mit. Der Dauerstreit hatte sich entzündet, als der Europa-Verband seine Pläne für eine Champions League verkündete, die die bestehende europäische Königsklasse Euroleague als wichtigste Liga des Kontinents ablösen soll.

Seither ringen FIBA und Euroleague darum, die wichtigsten Nationen und Vereine für ihre Wettbewerbe zu gewinnen. Der Europa-Verband hatte seinen Mitgliedsverbänden sogar offen mit dem Ausschluss von FIBA-Wettbewerben bis hin zu Olympia gedroht, sollten Vereine aus diesen Ländern im Eurocup starten. Der Eurocup wird von der rivalisierenden Euroleague organisiert. Die Euroleague warf der FIBA daraufhin unerlaubte Einflussnahme auf ihre Clubs vor.

Die FIBA konterte nun, die Euroleague übe Druck auf Ligen und Clubs aus, indem sie mit Ausschluss aus der Euroleague drohe, wenn die Ligen sich nicht auch an den Eurocup binden. Zudem würde eine Minderheit von Top-Clubs in der Euroleague über die Verteilung von Macht und Geld entscheiden und damit schwächere Vereine benachteiligen. Die Euroleague sei lediglich darauf aus, die Erträge der Arbeit von Nationalverbänden abzuschöpfen, ohne selbst die Basis des Sports zu unterstützen, klagte die FIBA.

dpa

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