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Federer schafft wieder Unglaubliches - Murray raus

Tennis Federer schafft wieder Unglaubliches - Murray raus

Roger Federer ist auch mit 34 Jahren für unglaubliche Sachen im Tennis gut. Der Schweizer darf weiter auf seinen sechsten US-Open-Titel hoffen. Für den früheren Sieger Andy Murray endete dagegen eine imposante Serie.

Deutsche Presse-Agentur dpa

New York. Es gibt im Tennis immer noch Dinge, die wohl nur ein Roger Federer schafft. Zum Beispiel einen Tiebreak gegen den amerikanischen Aufschlagriesen John Isner zu null zu gewinnen.

So geschehen in New York im ersten Satz beim 7:6 (7:0), 7:6 (8:6), 7:5-Erfolg über den Zwei-Meter-Mann, der manchen zweiten Aufschlag während der Achtelfinal-Partie mit fast 200 Stundenkilometern ins Feld prügelte und dennoch erstmals im Tiebreak punktlos blieb. "Die Geschwindigkeit seines zweiten Aufschlages ist irreal", urteilte Federer, ließ sich davon aber nicht beeindrucken.

Ansonsten hätte er dem müde werdenden Isner zum Ende der Partie nach einigen eigenen Wacklern im zweiten Durchgang kaum das Service zum Sieg abgenommen. Und das in Flushing Meadows, wo Isner zuvor 110 Aufschlagspiele nacheinander gewonnen hatte. Es war der passende Abschluss unter eine weitgehend souveräne Leistung, nach der Federer weiterhin endlich das halbe Dutzend US-Open-Titel vollmachen kann. Der bislang letzte liegt nun schon sieben Jahre zurück.

Seinem Viertelfinal-Gegner Richard Gasquet bringt Federer natürlich den gebührenden Respekt entgegen, angesichts von 14 Siegen in 16 Duellen ist der 34-Jährige am Mittwoch indes klarer Favorit. Gasquet gewann 2:6, 6:3, 6:4, 6:1 gegen den einstigen Wimbledon-Finalisten Tomas Berdych. Der Tscheche hat Federer schon manch schmerzliche Niederlage zugefügt. "Ich denke, dass ich wirklich gute Chancen habe", sagte die langjährige Nummer eins zum nächsten Match gegen Gasquet. Im Verlauf des Turniers hat Federer noch keinen Satz abgegeben, nicht zu viel Energie verbraucht - es läuft derzeit auch im reifen Tennis-Alter für den Maestro und Grand-Slam-Rekordgewinner.

Eine imposante Serie riss dagegen für Andy Murray, der nach dem Aus des aus der Spitze gerutschten Rafael Nadal als Erster der großen Drei scheiterte. Bei den vergangenen 18 Grand-Slam-Turnieren stand der US-Open-Champion von 2012 zumindest immer im Viertelfinale, in New York unterlag Murray nach einer umkämpften Partie über 4:19 Stunden dem Südafrikaner Kevin Anderson 6:7 (5:7), 3:6, 7:6 (7:2), 6:7 (0:7). "Ich habe viel Arbeit investiert, um diese Beständigkeit erreichen. Das jetzt zu verlieren, ist hart", sagte Murray. Der Weltranglisten-14. Anderson spielt am Mittwoch im Viertelfinale gegen den Schweizer French-Open-Sieger Stan Wawrinka.

Federer kassierte einst im Halbfinale eine bittere Niederlage gegen den späteren Sieger Novak Djokovic. Diesmal könnte es im Halbfinale ein Schweizer Duell mit Wawrinka geben, mit dem Federer noch eine Rechnung von den French Open offen hat.

dpa

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