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Bamberg will Gespräch mit Basketball-Chef

Basketball Bamberg will Gespräch mit Basketball-Chef

Der deutsche Meister Brose Bamberg sucht nach der öffentlichen Kritik am Umfeld des deutschen Nationalteams den Kontakt mit dem Deutschen Basketball Bund.

DBB-Präsident Ingo Weiss habe "eine Einladung für ein persönliches Gespräch" erhalten, teilte Mediendirektor Thorsten Vogt mit.

Ingo Weiss ist der Präsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB).

Quelle: Matthias Balk

Bamberg. Vertreter des DBB, der Liga und der Vereine, die Spieler für die Nationalmannschaft abstellen, müssten "sich offen über die Situation austauschen".

Vor dem entscheidenden Spiel in der EM-Qualifikation in den Niederlanden hatte Bambergs Aufsichtsratschef Michael Stoschek den Trainer- und Betreuerstab heftig kritisiert. Er erwarte, "dass die medizinische und zusätzliche Betreuung nahe an dem ist, was in Ligaclubs geleistet wird", sagte Stoschek. Die Spieler würden zum Teil in "unakzeptablen Verfassungen" zu den Clubs zurückkehren. Stoschek ging sogar so weit, dass er sich ein Verpassen der EM 2017 wünschte.

Stoschek habe "keine einzige Person persönlich angegriffen, sondern darauf hingewiesen, dass gerade auch Brose Bamberg durch das Abstellen von drei Spielern die Nationalmannschaft gerne unterstützt", erklärte Pressechef Vogt dazu.

DBB-Präsident Weiss hatte die Kritik strikt zurückgewiesen. "Es tut mir leid, dass jemand, der noch nie den Kontakt zur Nationalmannschaft gesucht hat, vor einem so wichtigen Spiel die Nationalmannschaft auf diese Art und Weise kritisiert", sagte Weiss. Durch einen Sieg bei den Niederlanden sicherte sich das Nationalteam das Ticket für die EM 2017.

dpa

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