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Bamberg nach Euroleague-Rückschlag gefrustet

Basketball Bamberg nach Euroleague-Rückschlag gefrustet

Schon wieder so eine knappe Niederlage. Nach dem 86:90 gegen Madrid ist ein Weiterkommen der Brose Baskets in der Euroleague kaum noch drin. Coach Andrea Trinchieri ist dennoch stolz auf sein Team.

Nürnberg. Nach ihrer nächsten unglücklichen Niederlage in der Euroleague waren die Brose Baskets Bamberg so richtig gefrustet.

"Natürlich sind wir angepisst und traurig, aber wir werden nicht aufgeben. Wir haben bereits mehr erreicht, als wir uns alle erhofft haben", sagte Trainer Andrea Trinchieri nach dem 86:90 (45:46) gegen den spanischen Titelverteidiger Real Madrid. "Glückwunsch an Real, sie haben den Sieg verdient. Glückwunsch an meine Mannschaft, denn sie hat bis zum Schluss gekämpft." Am Ende aber entschieden Nuancen wie schon öfter in dieser Königsklassen-Saison gegen Bamberg.

"Wir standen einem großen Team gegenüber, das unglaubliche Würfe getroffen hat. Wir haben es aber geschafft, im Spiel zu bleiben", ergänzte Trinchieri nach dem verpassten Coup gegen die Spanier.

Die Chancen des deutschen Basketball-Meisters auf ein Weiterkommen im wichtigsten Vereinswettbewerb sind nun nur noch gering. In der Zwischenrunden-Gruppe F stehen die Franken nach acht Spielen bei drei Siegen und fünf Niederlagen. "Die richtige Frage in diesem Moment: Hätten wir es besser machen können? Es war ein großartiges Spiel in einer großartigen Atmosphäre. Wir haben mit allem, was wir konnten, gefightet", analysierte Trinchieri.

Die Hochachtung der Madrilenen war ihnen sicher. "Meinen größten Respekt für die Bamberger Mannschaft. Sie spielen eine unglaubliche Saison, kämpfen wirklich sehr gut. Das war eine ganz harte Partie für uns", lobte Reals Coach Pablo Laso die Franken.

Für die stehen noch extrem schwere Spiele etwa gegen Chimki und ZSKA Moskau an, und zum FC Barcelona müssen die Baskets auch noch. Der erstmalige Einzug einer deutschen Mannschaft ins Viertelfinale des wichtigsten europäischen Club-Wettbewerbs wäre ein Sensation.

Die Bamberger waren eigens für das Spitzenspiel in die mit 8200 Zuschauern ausverkaufte Arena von Nürnberg umgezogen. Und die Besucher erlebten eine packende Partie mit vielen Führungswechseln, in der die Spanier am Ende abgezockter waren. Selbst 20 Punkte des einmal mehr starken Darius Miller reichten am Ende nicht. Nach ihrer ersten Heimniederlage in der Zwischenrunde reisen die Bamberger in der nächsten Woche zu Zalgiris Kaunas nach Litauen.

Vorher beantwortete Trinchieri aber die von ihm selbst aufgeworfene Frage. "Ja, wir können immer besser spielen. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft", resümierte der Italiener.

dpa

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