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Rund 500 Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft zu Gast beim DNN-Neujahrsempfang in Dresden

Rund 500 Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft zu Gast beim DNN-Neujahrsempfang in Dresden

Dresden. Alle Achtung! Der amtierende Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat am Mittwoch beim Neujahrsempfang der DNN auf Schloss Albrechtsberg etwas geschafft, was bisher noch keinem Redner gelungen ist - er stellte DNN-Chefredakteur Dirk Birgel in den Schatten.

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Der DNN Neujahrsempfang 2012 auf Schloss Albrechtsberg in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Und das eher unbeabsichtigt: Hilbert sprach über das Geburtenhoch in Dresden und seine am Vorabend an die Gäste beim Neujahrsempfang der Dresdner Stadtwerke (Drewag) ausgesprochene Empfehlung, etwas für eine weiterhin hohe Geburtenrate zu tun. „Gleich heute früh bekam ich eine Erfolgsmeldung", schloss Hilbert die Passage ab.

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Für reichlich Getränke und Verpflegung sorgte unter anderem Nathalie Behrendt von der HoGa Schloss Albrechtsberg.

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Viel Raum für Rätselraten besonders unter den weiblichen Besuchern des Neujahrsempfangs. Wie hat das der OB-Vertreter gemeint? Abends bei der Drewag und am Vormittag schon bei den DNN - da kann doch Hilbert dazwischen eigentlich nur mit seiner Ehefrau gesprochen haben... Er wird doch nicht etwa? Bekommt sein Sohn ein Geschwisterchen? Nein, nein, dementierte Hilbert alle aufkeimenden Gerüchte, nicht er werde Vater, sondern ein Bekannter aus Wirtschaftskreisen habe ihm am Morgen den anstehenden Nachwuchs verkündet. Nachwuchs, der in seiner geballten Form der Stadt schwer zu schaffen macht. „Wir werden auch ein Kitaprogramm III auf den Weg bringen", kündigte Hilbert an, „wir haben da ein gewaltiges Vorhaben zu stemmen." Wer wie Dresden auf vielen Ranglisten an der Spitze Deutschlands liege, sollte es schaffen, allen Eltern einen Kita-Platz anzubieten - trotz Geburtenhoch ohne Hilberts Beteiligung. Für den meisten Applaus sorgte eine Frau, die gar nicht anwesend war. Als Birgel von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) sprach, die nach schwerer Krankheit am 1. März ins Amt zurückkehren wird, klatschten die rund 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sport und von Vereinen und Verbänden. Er freue sich, Orosz beim DNN-Sommerfest im Juni wieder begrüßen zu können, sagte Birgel. Hilbert wird sich dann wieder auf seine Arbeit als Fachbürgermeister konzentrieren. Sein Kollege Jörn Marx (CDU) versprach, sehr genau darauf zu achten, dass die Waldschlößchenbrücke wenigstens im Oktober fertig wird. „Das sieht gut aus", meinte er. Weniger zuversichtlicher war da Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos) in Sachen Kulturpalast-Umbau. „Es geht nur in kleinen Schritten voran. Vielleicht", sinnierte er, „müssen verstärkt Mittel vom Straßenbau in den Kulturbereich für Investitionen umgelenkt werden." Auch eine Aufgabe für das Jahr 2012, dafür Unterstützer zu finden. Viele Anwesende atmeten auf, als Birgel mit seiner Rede fertig war. „Sie hört sich immer amüsant an, wenn man selbst nicht erwähnt wird", meinte ein prominenter Gast - vom Bundespräsidenten über die Kanzlerin bis hin zu den Zwingerfestspielen spannte der Chefredakteur den Bogen. Für die Staatsregierung erklärte Kultusminister Roland Wöller (CDU) Sachsen zum Wirtschafts-, Export- und Bildungsland und rief die Dresdner dazu auf, Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Zeichen setzte mal wieder das Ordnungsamt - es nutzte die Parkplatznot am Schloss Albrechtsberg aus, um falsch parkende Besuchern des Neujahrsempfangs mit Knöllchen abzustrafen. Kein schöner Abschluss eines gelungenen Vormittags .

tbh

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