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20.000 Menschen bei abendlicher Serenade des Posaunentages in Dresden

DEPT 20.000 Menschen bei abendlicher Serenade des Posaunentages in Dresden

Mit rund 20.000 Beteiligten hat der Deutsche Evangelische Posaunentag am Samstagabend die Serenade am Elbufer gefeiert. Am Königsufer spielten Tausende Bläser, unterstützt von den vereinigten Landes­jugendposaunenchören vor der Kunstakademie am anderen Elbufer. Tausende verfolgten das Spektakel als Zuschauer.

Quelle: S. Lohse

Dresden. Mit rund 20.000 Beteiligten hat der Deutsche Evangelische Posaunentag am Samstagabend die Serenade am Elbufer gefeiert. Am Königsufer spielten Tausende Bläser, unterstützt von den vereinigten Landes­jugendposaunenchören vor der Kunstakademie am anderen Elbufer. Tausende verfolgten das Spektakel als Zuschauer.

Mit rund 20.000 Beteiligten hat der Deutsche Evangelische Posaunentag am Samstagabend die Serenade am Elbufer gefeiert. Am Königsufer spielten Tausende Bläser, unterstützt von den vereinigten Landes­jugendposaunenchören vor der Kunstakademie am anderen Elbufer.

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Bereits weit vor 21 Uhr hatte eine regelrechte Völkerwanderung gen Königsufer eingesetzt. Die Freitreppe unter dem Finanzministerium war längst voll von Menschen und deren Instrumenten, Meter um Meter schob sich die Menge vor zur Elbe, die abgesperrte Fläche reichte längst nicht. Am Ende musizierten viele mitten im hohen Gras.

Und dabei war das nur einer der beiden Chöre. Richtung Augustusbrücke standen noch einmal Tausende. Am Ende war nahezu die komplette Elbwiese zwischen Augustus- und Carolabrücke mit Teilnehmern des Posauentages gefüllt. Zuletzt hatte der Kirchentag 2011 so viele Menschen mobilisiert.

Und auch die Dresdner strömten zahlreich zur Elbe. Auf den Brücken standen die Schaulustigen in bis zu vier Reihen, auf der Brühlschen Terrasse und dem Terrassenufer teils noch dichter.

Sie alle erlebten mit der abendlichen Serenade einen Höhepunkt des Dresdner Posaunentages. Zusammen mit den vereinigten Landes­jugendposaunenchören musizierte das Königsufer über eine Stunde lang. Neben kirchlichen Klängen kamen dabei auch Stücke wie „fly me tot he moon“ oder „über den Wolken“ aufs Programm.

Zwischen den Stücken wurde es dabei auch politisch: So erklang die explizite Aufforderung, sich Forderungen nach Zäunen und Stacheldraht entgegen zu stellen. Die Wende 89, der „Slogan wir sind das Volk“ und auch die damaligen Montagsdemos hätten sich explizit gegen Grenzen ausgesprochen. Der Segen ging zudem explizit auch an die Menschen, die ihr Leben riskieren, um über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen.

DNN

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