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Bilderberg-Konferenz in Dresden beginnt - Proteste angekündigt

Treffen in Dresden Bilderberg-Konferenz in Dresden beginnt - Proteste angekündigt

Begleitet von Protesten beginnt am Donnerstag in Dresden die Bilderberg-Konferenz. Bis Sonntag wollen rund 130 renommierte Persönlichkeiten und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit über das Weltgeschehen beraten.

Quelle: dpa

Dresden. Begleitet von Protesten beginnt am Donnerstag in Dresden die Bilderberg-Konferenz. Bis Sonntag wollen rund 130 renommierte Persönlichkeiten und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit über das Weltgeschehen beraten. Auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Finanzminister Wolfgang Schäuble und Innenminister Thomas de Maizière (alle CDU) wollen kommen. Traditionell nimmt auch der König der Niederlande, Willem-Alexander, an der Konferenz teil.


Kritiker werfen den Teilnehmern vor, als „elitärer Zirkel“ demokratischen Grundprinzipien entgegenzustehen. Zum Auftakt der Konferenz, die am Abend in einem Luxushotel in der Altstadt mit einem Essen beginnen soll, sind 6 Protestkundgebungen angekündigt, bis Sonntag insgesamt 20. Das politische Spektrum der Gegner reicht von ganz linken Gruppen, für die der NSU und die „Antifa“ ein Konstrukt der Nato sind, bis zur rechtsextremistischen NPD. Die Stadt hat rund um den Tagungsort ein Versammlungsverbot verhängt. Für die Sicherheit sollen an den Konferenztagen 400 Polizisten sorgen.

Am Dresdner Taschenberg laufen die Sicherheitsvorbereitungen zum Bilderberg-Treffen ab Donnerstag. Vor dem Tagungshotel wird ein Sicherheitszaun aufgebaut, der bereits beim G7-treffen der Finanzminister in Dresden zum Einsatz kam.

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Rund um das Hotel ist ein Bannbereich eingerichtet worden, in dem keine Demonstrationen oder große Menschenansammlungen erlaubt sind, zudem ist ein deutlich größerer Bereich definiert, in dem die Beamten verdachtsunabhängig kontrollieren dürfen. Zudem gilt ein Drohnen-Verbot.

Dagegen verstieß am Mittwochabend ein 29-Jähriger in Höhe Kulturpalast. Zwar ist unklar, ob der Dresdner überhaupt Bilderberg oder nicht vielmehr den Firmenlauf am Altmarkt fotografieren wollte, trotzdem muss er sich wegen einer Ordnungswidrigkeit verantworten. Zudem muss sich ein 44-Jähriger wegen Beleidigung verantworten. Er hatte auf dem Postplatz ein Plakat mit beleidigendem Inhalt auf einen Bauzaun gehangen, teilte die Polizei mit.

Ansonsten verlebten die Beamten in der Innenstadt einen ruhigen Mittwochabend, bei dem lediglich einige Fotografen und Schaulustigen einen Blick auf die ersten Anreisenden erhaschen wollten.

Am Mittwoch standen die ersten Limousinen vor dem Hoteltor.

Quelle: sl

Themen der 64. Konferenz sind unter anderem die Flüchtlingskrise, die politische und wirtschaftliche Lage in Europa und den USA sowie China, Russland und der Nahe Osten.

DNN/dpa

Tascehnbergpalais, Dresden 51.051905 13.735769
Tascehnbergpalais, Dresden
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