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Ein Riesenstern weist den Weg auf das Festungsplateau

Festung Königstein Ein Riesenstern weist den Weg auf das Festungsplateau

An den vier Adventswochenenden bietet die Festung Königstein eine Alternative zum städtischen Vorweihnachtstrubel. Die Besucher des Felsplateaus werden wieder in vergangene Zeiten entführt, wenn beim historisch-romantischen Weihnachtsmarkt altes Handwerk gezeigt wird.

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Vor der Magdalenenburg haben Händler und Handwerker ihre Stände aufgebaut und bieten viel Handgemachtes an.

Quelle: dpa

Königstein. An den vier Adventswochenenden bietet die Festung Königstein eine Alternative zum städtischen Vorweihnachtstrubel. Die Besucher des Felsplateaus werden wieder in vergangene Zeiten entführt, wenn beim historisch-romantischen Weihnachtsmarkt altes Handwerk gezeigt wird und es viel Handgemachtes zu erkunden gibt. Bereits zum 21. Mal verwandelt sich die Festungsanlage in ein Wintermärchen. Und Märchenfiguren spielen eine große Rolle. Denn der Festungswald wird zu einem Märchenwald. Unter den alten Bäumen können Jung und Alt kunstvoll aus Holz und Stoff gefertigte Märchenfiguren entdecken.

Beim Programm „halten wir am Bewährten fest“, informiert Festungschefin Dr. Angelika Taube. So wird zur offiziellen Eröffnung am Sonnabend, 26. November, um 12 Uhr wieder ein Riesenstollen von 10,21 Metern Länge angeschnitten. An den Ständen bieten historisch gekleidete Händler traditionelle Waren an. Holzschnitzer und Schmiede führen altes Handwerk vor. Musikanten, Gaukler, Puppenspieler und Geschichtenerzähler unterhalten ohne viel Technik. Über offenen Feuern wird nach alten Rezepten gekocht. Und zum Einsatz kommt wieder das handbetriebene Karussell.

Zu einer festen Tradition ist auch die russische Note geworden, die dem Weihnachtsmarkt wie in den vergangenen Jahren auch dieses Mal eingehaucht wird. So dürfen sich die Besucher auf neue Aufführungen der Volksmärchen „Die schöne Wassilissa“ und „Feuer, Wasser und Posaunen“ freuen. Musikgruppen bieten östliche Folklore. Und zum Aufwärmen sind Mutige in eine russische Banja eingeladen. Ein Holzofen bringt die traditionelle Schwitzstube unter Zeltplanen auch im Winter auf schweißtreibende Temperaturen. Umkleidekabinen sind vorhanden, Handtücher werden für den Saunagang gestellt.

Schauplatz des Adventstreibens ist das gesamte Festungsplateau, vom Paradeplatz unter freiem Himmel bis in die unterirdischen Kasematten. Dort könne man sich aufwärmen, wenn es einmal frisch oder nass werden sollte, meint Taube. Den Weg dorthin weisen Herrnhuter Weihnachtssterne. 170 von ihnen illuminieren das Festungsgelände und der mit 2,50 Meter Durchmesser bislang größte Stern, den die Herrnhuter Brüdergemeine gefertigt hat, prangt an der Elbseite der Festungsmauer und weist den Weg aufs Festungsplateau. Vor dem Eingang der Kasematten können die Besucher ihr Wissen testen. Dort sind Sternenbilder nachgebildet, die es in einem Quiz zu erkennen gilt.

Im Advent sollen Menschen bekanntlich Besinnlichkeit finden. Als Oasen der Ruhe bietet die Festung an den Markttagen die Flimmerstunde von 16 bis 19 Uhr an, bei der märchenhafte Scherenschnittfilme der Trickfilmpionierin Lotte Reiniger aus den 1920er Jahren an die Fassade des Offizierskasinos projiziert werden, sowie die Filme „Saxon Switzerland in Time Lapse“ und „Hunderttausendsternehotel“ mit Landschaftsaufnahmen der Sächsischen Schweiz in der Pulverkasematte gezeigt werden. Gelegenheit zur Besinnung bieten zudem die Orgelkonzerte zu jeder vollen Stunde zwischen 12 und 16 Uhr in der Garnisonskirche.

Im vergangenen Jahr lockte der historisch-romantische Weihnachtsmarkt rund 53.000 Besucher an.

„Königstein – ein Wintermärchen“ ist an allen vier Adventswochenenden jeweils sonnabends und sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet; der Eintritt beträgt acht, ermäßigt sechs Euro, Familienkarte kostet 21 Euro.

www.festung-koenigstein.de

Silvio Kuhnert

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