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13. Februar
Kerzen auf dem Theaterplatz zum 13. Februar
Schwieriger Jahrestag

Geschlossenheit – auch die gibt es in Dresden. Zumindest für einen kurzen Moment war am Montagabend nichts von der vielbeklagten Gespaltenheit in der Stadt zu spüren, als sich 18 Uhr die Menschenkette schloss. Doch drumherum waren auch die vielen Risse zu sehen.

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Zum 13. Februar:
Gernika  war 1937 von deutschen Bombern eingeäschert worden.

Luis Iriondo, Sprecher der Überlebenden der deutschen Luftangriffe auf die baskische Stadt Gernika 1937, hat in einer Botschaft die Dresdnerinnen und Dresdner dazu aufgefordert, Brücken statt Mauern und Zäune zu bauen. Auch heute seien viele Menschen gezwungen, ihre Häuser und ihre Heimat zu verlassen, um Schutz vor Kriegen und Bomben zu suchen.

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Tag des Bombenangriffs auf Dresden
Sowohl in als auch vor der Frauenkirche wird es am Montag zwischen 15 und 22 Uhr wieder die Möglichkeit geben, Gedenkkerzen aufzustellen und zu entzünden.

Wenn sich am Montag zum 72. Mal der Tag des Bombenangriffs auf Dresden jährt, wandelt sich die Landeshauptstadt einmal mehr zu einem Ort des kollektiven Gedenkens. Im Zentrum steht dabei das Thema Mitmenschlichkeit.

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Demo-Samstag mit Liveticker
Der Aufmarsch der Rechten wurde von lautstarkem Protest begleitet.

Einige Hundert Dresdner haben am Samstag friedlich und lautstark gegen zwei Neonazi-Aufmärsche in der Stadt protestiert. Auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und verschiedene Lokalpolitiker waren zeitweise mit auf der Straße. Die meisten Dresdner ignorierten das Demo-Geschehen jedoch.

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Gedenken zum 13. Februar
Die meisten Dresdner, die zu einer Veranstaltung gehen wollen, werden sich der Menschenkette anschließen.

81 Prozent der Dresdner lehnen es ab, einen Schlussstrich unter den 13. Februar zu ziehen. Der Wert ist höher als 2014, als 76 Prozent das Ende des Gedenkens ablehnten. Die meisten Dresdner, die am 13. Februar zu einer Veranstaltung gehen werden, wollen sich der Menschenkette anschließen.

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Vor dem 13. Februar
Die Gerüchte haben sich bestätigt: Auf Dresden kommen am Samstag zwei rechte Aufmärsche zu.

Die Gerüchte haben sich bestätigt: Auf Dresden kommen am Samstag zwei rechte Aufmärsche zu. Das teilte Dresdens Polizeipräsident Horst Kretzschmar am Freitag mit. Zuvor hatte bereits das Bündnis Nazifrei davor gewarnt, dass regionale Neonazi-Gruppierungen bereits dieses Wochenende aufmarschieren.

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Im Kleinen Haus
Der Verein Memorare Pacem lädt gemeinsam mit dem Staatsschauspiel Dresden am 13. Februar ab 15 Uhr zu einer Bürgerbegegnung in das Kleine Haus ein.

Der Verein Memorare Pacem lädt gemeinsam mit dem Staatsschauspiel Dresden am 13. Februar ab 15 Uhr zu einer Bürgerbegegnung in das Kleine Haus ein. „Wir werden am Jahrestag der Zerstörung Dresdens Menschen zusammenbringen, die in ganz verschiedenen Zusammenhängen Erfahrungen mit den Themen Krieg, Gewalt, Vertreibung und Flucht machen mussten“, kündigte Matthias Neutzner an.

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Mahngang
Die Nazifrei-Sprecher Albrecht von der Lieth und Franziska Fehst.

Zum 6. Mal will das Bündnis Dresden Nazifrei am 13. Februar die Tatorte der Nazidiktatur in Dresden in den Fokus nehmen. Der diesjährige Mahngang thematisiere die Ideologie der Ungleichwertigkeit, so Sprecher Albrecht von der Lieth. Ab 14 Uhr sollen insgesamt sieben Stationen angelaufen werden, an denen sich NS-Verbrechen abspielten.

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Demo-Geschehen

Die Busse und Straßenbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) fahren auch am 13. Februar ins Stadtzentrum. Darauf hat das Unternehmen hingewiesen. Besucher der Gedenkveranstaltungen können ohne geplante Einschränkungen anreisen.

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Die Menschenkette 2017 in Dresden

Die Menschenkette 2017 in Dresden