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Dresdner helfen Dresdnern: Erster 500 000-Euro-Scheck für die Flutopfer

Dresdner helfen Dresdnern: Erster 500 000-Euro-Scheck für die Flutopfer

Seit rund zwei Wochen läuft die große Spendenaktion von Dresdner Neuesten Nachrichten, Leipziger Volkszeitung und dem Diakonischen Werk der evangelischen Landeskirche zugunsten der Hochwasseropfer der Region.

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Quelle: DNN

Auf dem Konto von „Dresdner helfen Dresdnern“ ist bisher schon eine Spendensumme von über 860.000 Euro eingegangen. Die magische Millionengrenze wird in den nächsten Tagen geknackt werden.

Im Namen tausender DNN- und LVZ-Leser fand deshalb am Mittwoch in Dresden die erste Scheckübergabe an die Vertreter der Diakonie Sachsen statt. 500.000 Euro, so lautet die stolze Summe, wurden für erste Hilfsmaßnahmen an Oberkirchenrat Christian Schönfeld und den Kaufmännischen Vorstand Friedhelm Fürst symbolisch übergeben. Die Diakonie Sachsen werde als Adressatin der Spenden nun an das Verteilen der Gelder gehen, sagte Vorstand Fürst gegenüber DNN-Chefredakteur Dirk Birgel und LVZ-Vizechefredakteur André Böhmer.

Beide Diakonie-Vertreter bedankten sich nach der Übergabe aus­drücklich bei den Lesern von DNN und LVZ, die mit ihrer Spendenbereitschaft dazu beitragen, dass das Leid der Flutopfer gelindert werden kann. Fürst wies dabei auch darauf hin, dass es jetzt vor allem um eine gerechte und langfristig wirksame Verteilung der Spenden gehe. „Den Menschen ist mit schnellen, einmaligen Aktionen nicht wirklich geholfen. Das zeigen auch die Erfahrungen von 2002.“

Was zähle, so Fürst, sei eine geduldige Analyse der Schäden und die gemeinsame Überlegung, wer dafür aufkommen müsse. Erst wenn am Ende bei Betroffenen weder Versicherungen gezahlt haben, noch das Land Sachsen mit Soforthilfe eingesprungen ist, seien Spenden gut angelegt. Das soll dann im Einzelfall und nicht mit der Gießkanne entschieden werden. Fürst: „Wir wollen sichergehen, dass die Gelder bei wirklich Bedürftigen ankommen.“

Die Diakonie Sachsen will einen Großteil der Spenden deshalb nicht in die Soforthilfe oder Haushaltsbeihilfe, sondern in den Wiederaufbau stecken. Und das sei eher langfristig gedacht. „Wir gehen auch in die Keller, denn im Einzelfall kann auch das schlimm und unterstützungswürdig sein“, sagte Fürst. Was das konkret für Betroffene bedeutet, machte Uwe Schmidt, zuständiger Diakonie-Referent, klar: „Wir nehmen alles auf und arbeiten uns zu Härtefällen durch.“

Mitarbeiter der Diakonie nehmen Anfragen und Anträge entgegen. Unter www.diakonie-sachsen.de ist eine Übersicht über die Diakonie-Regionalstellen abrufbar.

André Böhmer

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