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Trainer auf der Erfolgswelle

Sportlerwahl 2015 Trainer auf der Erfolgswelle

Das Sportjahr 2015 ist vorbei und die Zeit reif, Bilanz zu ziehen. Stadtsportbund und DNN suchen derzeit wieder Dresdens Sportler des Jahres. Wählen Sie in sieben Kategorien Ihre Favoriten. Heute stellen wir die nominierten Trainer vor.

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Alexander Waibl

Quelle: soccerfoto
Auf Boris Rozenbergs Tipps können die Wasserspringer vertrauen.

Auf Boris Rozenbergs Tipps können die Wasserspringer vertrauen.

Quelle: soccerfoto

Bundesstützpunkttrainer Wasserspringen Boris Rozenberg , ist auf Erfolg programmiert. Dafür arbeitet er mit seinen Schützlingen hart, unnachgiebig und akribisch. Am Beckenrand ist er energisch und kompromisslos, aber sonst gilt er eher als scheu und zurückhaltend und mag es nicht, im Mittelpunkt zu stehen. Das überlässt er gern seinen Athleten, die er auch 2015 wieder zu tollen internationalen Erfolgen geführt hat. Sascha Klein, den er schon seit vielen Jahren betreut, holte sich bei der Heim-EM in Rostock im Turm-Synchron mit dem Berliner Patrick Hausding erneut die Goldmedaille. Und Martin Wolfram führte der gebürtige Ukrainer nach dessen Schulter-OP zu einem traumhaften Comeback. Wolfram wurde überraschend Europameister vom Turm. Auch Tina Punzel trainiert seit einigen Jahren beim Meistermacher und holte bei der EM Silber im Synchron und Bronze im Einzel vom Dreimeterbrett. Auch Nachwuchstalent Louisa Stawczynski hat Rozenberg inzwischen unter seinen Fittichen. „Seinen unbedingten Siegeswillen versucht er, auf seine Athleten zu übertragen“, weiß Trainerkollege Frank Taubert zu berichten.

Jens Kühn betreut seit Jahren erfolgreich Dresdner Kanuten.

Jens Kühn betreut seit Jahren erfolgreich Dresdner Kanuten.

Quelle: soccerfoto

Kanutrainer Jens Kühn vom KC Dresden hat als verantwortliche Landestrainer mit Vizeweltmeister Tom Liebscher und U23-Weltmeisterin Steffi Kriegerstein auch 2015 wieder zwei seiner Schützlinge zu Titelehren geführt. Gerade bei Steffi Kriegerstein war das Fingerspitzengefühl des Coaches gefragt, nachdem sie zu Saisonbeginn den Sprung ins A-Team verfehlt hatte. Der 57-Jährige ist immer für seine Athleten da. Und selbst wenn es einmal Differenzen gibt, so nimmt er sich die Zeit, um mit seinen Sportlern zu reden und auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Mit den Brüdern Karl und Friedrich Weise oder Benedikt Bachmann hat er in den letzten Jahren weitere Talente geformt und führt sie an die deutsche Spitze und auch zu ersten internationalen Erfolgen. Bereits zu DDR-Zeiten stieg Jens Kühn ins Trainergeschäft ein, musste zwischenzeitlich seine Brötchen jedoch als Handwerker verdienen, bevor er 1999 zum Sport zurückkehren konnte und seither den Kanurennsport in Dresden zu neuer Blüte verhilft.

Petra Vitera führte die DSC-Sportakrobaten zu Edelmetall.

Petra Vitera führte die DSC-Sportakrobaten zu Edelmetall.

Quelle: Dresdner SC

Sportakrobatik-Trainerin Petra Vitera war selbst einst Kunstturnerin beim früheren SC Einheit Dresden. Mit diesen guten Voraussetzungen bewarb sie sich an der Artistenschule und machte die Ausbildung zur staatlich geprüften Artistin, arbeitet dann sogar ein Jahr beim Zirkus. Nach der Wende sattelte sie jedoch um, studierte Erzieherin und begann im Jahr 2000 als Kindergärtnerin zu arbeiten. Bis 1996 war sie nebenbei auch selbst als Sportakrobatin aktiv, beendete diese Laufbahn dann aber und wechselte von TuR Dresden im gleichen Jahr zum DSC. „Mit vier, fünf Jungs habe ich damals angefangen“, erinnert sich die Trainerin, die maßgeblichen Anteil am Aufbau und enormen Aufschwung der Sportakrobatik beim DSC hat. Inzwischen gehören 120 Sportakrobaten zur Abteilung und die 49-Jährige wird von den meisten nur „Chefin“ gerufen. Dabei hat sie all die Jahre diese Arbeit im Ehrenamt neben ihrer Tätigkeit im Kindergarten ausgeübt. Erst im Juni dieses Jahres erhielt sie eine Festanstellung als Trainerin. Und in diesem Jahr feierte sie auch den bislang größten Erfolg mit einem ihrer Schützlinge, als Tim Sebastian mit dem Riesaer Michail Kraft bei der EM Bronze im Erwachsenbereich gewann.

Volleyball-Trainer Alexander Waibl zeigt am Spielfeldrand auch gern einmal Emotionen, um seine Spielerinnen zu Höchstleistungen anzustacheln.

Volleyball-Trainer Alexander Waibl zeigt am Spielfeldrand auch gern einmal Emotionen, um seine Spielerinnen zu Höchstleistungen anzustacheln.

Quelle: imago sportfoto

Volleyball-Trainer Alexander Waibl hat mit seinen DSC-Damen 2015 Historisches erreicht. Der 47-Jährige schaffte es mit seinen Schützlingen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte, den Meistertitel zu verteidigen. Damit avancierte Waibl endgültig zum erfolgreichsten Trainer in der DSC-Volleyballgeschichte. Dabei gelang ihm mit seinen Mädels schon in der Vorrunde ein sagenhafter Rekord, als die Mannschaft in der Bundesliga 21 Spieltage ungeschlagen blieb, erst im letzten Vorrundenmatch eine Niederlage kassierte. Und auch in der Champions League begeisterte sein Team, kämpfte sich unter die Top-Zwölf in Europa.

Olaf Große führte Turnerin Marlene Bindig zum Meistertitel am Boden.

Olaf Große führte Turnerin Marlene Bindig zum Meistertitel am Boden.

Quelle: Dresdner SC

Turn-Trainer Olaf Große vom DSC feierte mit seinem Schützling Marlene Bindig 2015 die wohl schönsten Erfolge seiner Trainerlaufbahn. Ende September sorgte die Bodenspezialistin für eine echte Sensation, als sie sich bei den Deutschen Meisterschaften die Goldmedaille erkämpfte. Es war der erste Meistertitel einer Dresdner Turnerin bei den Erwachsenen nach der Wende und zudem besonders bemerkenswert, weil der DSC kein Bundesstützpunkt ist. Der gebürtige Leipziger war selbst einst Nationalmannschaftsturner, gewann 1974 mit der Mannschaft in Varna (Bulgarien) WM-Bronze. Später studierte er an der DHfK Leipzig und arbeitete unter anderen auch in Kiel als Trainer, wechselte von dort 2004 zum DSC. Der 64-Jährige steht nicht nur in den Trainingseinheiten mit den Turnerinnen in der Halle, sondern werkelt auch in der Halle.

Die Leichtathletik-Trainer Katharina Wünsche und Steffen Krüger konnten mit dem gemeinsamen Schützling Lars Hamann im vergangenen Jahr einen wichtigen Erfolg feiern. Der Speerwerfer qualifizierte sich als einziger DSC-Athlet für die WM in Peking. Und das trotz Verletzungspech. Zwar reiften dann bei der WM nicht alle Träume, doch anschließend stellte er bei einem Meeting in Rieti mit 84,26 m noch eine persönliche Bestleistung auf. Katharina Wünsche, die nach ihrem Studium an der DHfK Leipzig schon 1989 als Sprungtrainerin beim damaligen SC Einheit Dresden anfing, hat sich seit 2001 dem Speerwerfen verschrieben. Hamann hat die 50-Jährige schon viele Jahre unter ihren Fittichen, bis zum vergangenen Jahr gehörte auch noch Johannes Vetter (jetzt Saarbrücken) zur Trainingsgruppe, die derzeit elf Athletinnen und Athleten umfasst. Dabei arbeitet sie Hand in Hand mit Steffen Krüger, der mit 71 Jahren zwar längst Rentner ist, aber trotzdem noch mehrmals die Woche mit Hamann an der Wurftechnik feilt. Auch er war Lehrer am Sportgymnasium und arbeitete über Jahre als Speerwurftrainer. „Ich bin froh, dass er dabei ist und sich immer noch zur Verfügung stellt. In unserem Team ist er der ruhende Pol, während ich eher die Impulsive bin“, gibt Katharina Wünsche zu.

Astrid Hofmann

Ihre Stimmabgabe wird mit ein wenig Glück belohnt, denn es werden wieder attraktive Preise unter allen Teilnehmern der Umfrage verlost. So stiften die Dresdner Eislöwen 2 x 2 Eintrittskarten für die Saison 2016/17 (Kat. III), von den Handballern vom HC Elbflorenz gibt es  3 x 2 VIP-Tickets für ein Heimspiel. Die Dresden Monarchs loben 3 x 2 Eintrittskarten für eines ihrer Heimspiele aus, während die Profis von Dynamo Dresden eine original von den Spielern signierte Fan-Fahne zur Verfügung stellen. Der Stadtsportbund stiftet 2 Eintrittskarten für den Gala-Abend des Dresdner Sports am 12. März im Internationalen Kongresszentrum am Elbufer. Daneben gibt es vom SSB auch wieder 3 Frauenkirchenuhren und 4 Sportbücher zu gewinnen. Die Dresdner Neuesten Nachrichten stellen weitere Kleinpreise bereit.

Hier geht´s zur Umfrage: http://www.ssb-dresden.de/sportlerumfrage/

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