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Sportlerwahl 2015: Die nominierten Damen

Sportjahr 2015 Sportlerwahl 2015: Die nominierten Damen

Das Sportjahr 2015 ist vorbe. Zeit, Bilanz zu ziehen. Stadtsportbund und DNN suchen wieder Dresdens Sportler des Jahres. Wählen Sie in sieben Kategorien Ihre Favoriten und bestimmen Sie mit, wer am 12. März auf der Dresdner Sportgala geehrt wird. Heute stellen wir die nominierten Damen vor.

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Sechs Athleten, die 2015 Erfolge feierten

Das Sportjahr 2015 ist vorbei und die Zeit reif, Bilanz zu ziehen. Stadtsportbund und DNN suchen ab sofort wieder Dresdens Sportler des Jahres. Wählen Sie in sieben Kategorien Ihre Favoriten und bestimmen Sie mit, wer am 12. März auf der Dresdner Sportgala im Kongresszentrum geehrt wird. Heute stellen wir die nominierten Damen vor.

Steffi Kriegerstein holte in Mailand WM-Gold im Zweier-Kajak.

Steffi Kriegerstein holte in Mailand WM-Gold im Zweier-Kajak.

Quelle: Imago

Für Steffi Kriegerstein vom WSV „Am Blauen Wunder“ hatte die neue Saison erst gar nicht gut begonnen. Nach ihrem Erfolgsjahr 2014 verpasste die 23-jährige Kanutin wegen einiger Krankheitsausfälle bei den Sichtungsrennen den Sprung ins Weltcup-Team und damit rückte auch die WM-Teilnahme in weite Ferne. Aber das Dresdner Talent ließ sich davon nicht unterkriegen. Heimtrainer Jens Kühn sagt: „Sie trainierte von da an noch konzentrierter, wollte den kleinen Strohhalm, den es noch gab, unbedingt packen.“ Und gemeinsam mit ihrer langjährigen Partnerin Sabrina Hering aus Hannover gelang das „Husarenstück“. Die Grundlage dafür legte das Duo, das schon 2009 Junioren-Weltmeister war, bei der U23-WM im portugiesischen Montemor. Dort erkämpften sich die beiden Athletinnen, die nicht nur im Boot perfekt harmonieren, sondern auch privat gut miteinander klarkommen, souverän den Titel im K2 über 500 m. Nach dieser glänzenden Vorstellung wurde das Team vom Verband noch für die WM der Großen in Mailand nachnominiert. Und in Italien duften die beiden gleich zweimal ran – über 200 m und über 1000 m. Und auf beiden Strecken holte sich das Duo Edelmetall. Auf den eher ungeliebten 1000 m fuhren Kriegerstein und Hering der Konkurrenz davon und sicherten sich den Weltmeistertitel. Auf der Sprintstrecke erkämpften sie sich dazu noch Bronze. „Damit hat sich Steffi doch noch für das A-Team empfohlen und kann sich Hoffnungen auf ein Olympia-Ticket machen“, freute sich Jens Kühn. Zum Abschluss der Saison zeigte Kriegerstein bei der Deutschen Meisterschaft in München noch einmal ihr Können und gewann überraschend den K1 über 200 m, errang dazu noch zwei Silbermedaillen (K2 und K4 über 500 m).

Für Shorttrackerin Anna Seidel war 2015 ein sehr erfolgreiches Jahr, denn im Weltcup belegte sie wiederholt Spitzenplätze. Jetzt zählt sie zu den Favoritinnen für die EM Mitte Januar in Moskau und den Weltcup Anfang Februar in Dresden.

Für Shorttrackerin Anna Seidel war 2015 ein sehr erfolgreiches Jahr, denn im Weltcup belegte sie wiederholt Spitzenplätze. Jetzt zählt sie zu den Favoritinnen für die EM Mitte Januar in Moskau und den Weltcup Anfang Februar in Dresden.

Quelle: photoarena

Anna Seidel vom Eislauf-Verein Dresden avancierte im Jahr 2015 endgültig zum Gesicht des deutschen Shorttracks. Schon im Jahr zuvor hatte die damals 15-Jährige als jüngste deutsche Olympiateilnehmerin für Aufsehen gesorgt. Darauf ruhte sich die Schülerin des Sportgymnasiums aber keinesfalls aus, sie setzte ihren Höhenflug im Jahr 2015 fort. Schon zu Beginn des Jahres feierte sie bei der EM im niederländischen Dordrecht ihren bis dahin größten Erfolg, als sie über 1000 m ins B-Finale und am Ende auf Rang sechs lief. Damit erreichte sie die beste Einzelplatzierung für das DESG-Team. In der Gesamtwertung belegte sie einen guten zehnten Platz. Im Sommer ging die mittlerweile 17-Jährige gemeinsam mit ihrem Freund Leon Kaufmann-Ludwig ungewöhnliche Wege, um sich weiter zu verbessern. Beide trainierten im August drei Wochen in Südkorea. Das zahlte sich gleich zu Beginn dieses Winters aus. Der nur 1,63 m große Wirbelwind feierte beim Weltcup-Auftakt in Montreal mit Rang drei über 1500 m ihre erste Podestplatzierung und sie setzte zuletzt im japanischen Nagoya mit Silber über 500 m noch einen drauf. So erfolgreich war noch keine deutsche Kurzbahn-Läuferin vor ihr. „Anna verfügt schon über außergewöhnliches Talent“, bescheinigt ihr Bundestrainer Miroslav Boyadzhiev

Johanna Holfeld vom SBB wurde deutsche Vizemeisterin im Leadklettern.

Johanna Holfeld vom SBB wurde deutsche Vizemeisterin im Leadklettern.

Quelle: SBB

Kletter-Ass Johanna Holfeld vom Sächsischen Bergsteigerbund ist erst 16 Jahre alt, aber sie feierte 2015 auch schon Erfolge bei den Frauen. So sorgte sie im August beim Boulder-Weltcup in München für eine Sensation, als ihr bei ihrem Debüt sofort der Einzug ins Halbfinale gelang. Damit ließ sie alle anderen deutschen Damen hinter sich und erkämpfte sich als mit Abstand Jüngste ihren Platz unter den Top-20 der Welt. Johanna, die durch ihre Eltern zum Klettern kam, aber erst mit zehn Jahren dann richtig damit anfing, nahm außerdem auch an der Jugend-WM in Arco (Italien) teil, wo sie im Bouldern Platz neun belegte. Im Leadklettern gewann die Schülerin des Kreuzgymnasiums Ende Oktober in Neu-Ulm den deutschen Vizemeistertitel, nachdem sie in der Jugend A bereits Platz eins und damit Meisterehren erkämpft hatte.

Tina Punzel vom Dresdner SC sprang in Rostock zu EM-Silber und -Bronze.

Tina Punzel vom Dresdner SC sprang in Rostock zu EM-Silber und -Bronze.

Quelle: imago

Wasserspringerin Tina Punzel vom DSC hatte im Jahr 2015 gleich mehrere Herausforderungen zu meistern. Bevor die sportlichen Höhepunkte auf dem Plan standen, baute die 20-Jährige am Dresdner Sportgymnasium mit Bravour ihr Abitur. Wochen und Monate intensiver Arbeit lagen hinter ihr, nun konnte sie sich voll und ganz auf die Vorbereitung im Sprungbecken konzentrieren. Bei der Heim-EM in Rostock zeigte die Elbestädterin dann einmal mehr ihr Können. Gemeinsam mit ihrer Berliner Partnerin Nora Subschinski gewann sie im Dreimeter-Synchron-Wettbewerb die Silbermedaille. Und auch im Einzel erkämpfte sich Punzel Edelmetall, belegte einen sehr guten dritten Platz. „Nach der Doppelbelastung mit Abi und Sport bin ich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden“, freute sie sich. Leider konnten die deutschen Wasserspringer später bei der WM in Kasan nicht an diese Leistungen von der EM anknüpfen. Auch Vielstarterin Tina nicht. Doch inzwischen trainiert die mehrfache deutsche Meisterin schon wieder hart für die entscheidende Olympia-Qualifikation im Februar in Rio. Erst kürzlich präsentierte sie sich beim Kürpokal in Leipzig in hervorragender Verfassung. So gewann sie nicht nur mit Nora Subschinski das Dreimeter-Synchronspringen, sondern sie holte sich auch Gold im Einzel vom Dreimeterbrett. Am Rande der Wettkämpfe wurde sie zum zweiten Mal in Folge zur „Wasserspringerin des Jahres“ gekürt.

Jenny Elbe vom DSC sprang nur ganz knapp an der WM in Peking vorbei.

Jenny Elbe vom DSC sprang nur ganz knapp an der WM in Peking vorbei.

Quelle: imago

Leichtathletin Jenny Elbe vom Dresdner SC gehört seit einigen Jahren zur deutschen Elite im Dreisprung. Auf die vergangene Saison blickt die 25-Jährige mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Obwohl sie sehr beständig über 14 Meter weit sprang, verfehlte sie die Norm für die WM in Peking. Dabei hatte sie die geforderte Weite von 14,25 m doch eigentlich schon am 6. Juni beim internationalen Meeting in Marseille mit 14,38 Meter übersprungen – allerdings unter irregulären Bedingungen: 0,2 m/s zu viel Rückenwind (2,0 sind erlaubt) sorgten dafür, dass die persönliche Bestweite nicht offiziell als WM-Qualifikation anerkannt werden konnte. So blieb es bei den im finnischen Lahti erreichten 14,16 m, die nicht für ein WM-Ticket reichten. Dennoch gewann die Studentin für Lebensmittelchemie bei den Deutschen Meisterschaften die Silbermedaille, die sie aber nicht über die verfehlte Norm hinwegtrösten konnte. Zumindest aber hielt sich die Dresdnerin, die von Vater Jörg Elbe gecoacht wird, bei den Studentenweltmeisterschaften in Gwangju (Südkorea) schadlos. Bei Starkregen und wechselnden Winden erkämpfte sich Jenny mit 13,86 m den Vizeweltmeistertitel. Dabei konnte sie auch eine ganze Reihe von Konkurrentinnen bezwingen, die in der Weltrangliste zu diesem Zeitpunkt vor ihr lagen. In den letzten Wochen und Monaten hat die DSC-Athletin ihren Fokus ganz auf die Vorbereitung der Olympia-Saison gerichtet. Dabei wird sie mit frischem Elan die Jagd nach der Norm – erneut 14,25 m – für die Spiele in Rio in Angriff nehmen.

Marlene Bindig vom Dresdner SC wurde deutsche Meisterin im Bodenturnen.

Marlene Bindig vom Dresdner SC wurde deutsche Meisterin im Bodenturnen.

Quelle: privat

Turnerin Marlene Bindig vom Dresdner SC hat 2015 Geschichte geschrieben. Nachdem die 18-Jährige schon im Jahr zuvor bei den Deutschen Meisterschaften mit Bronze am Boden für eine kleine Sensation sorgte, setzte sie diesmal noch einen drauf. Bei den Titelkämpfen Ende September in Gießen erkämpfte sich der Schützling von Trainer Olaf Große am Boden sogar die Goldmedaille. Es ist der erste Meistertitel einer Dresdner Turnerin bei den Erwachsenen nach der Wende und zudem besonders bemerkenswert, weil der DSC kein Bundesstützpunkt ist. Sogar die Bundestrainerin lobte die Vorstellung der Sportgymnasiastin und lud sie zur zweiten Olympia-Qualifikation nach Stuttgart ein. Dort belegt die Elbestädterin einen sehr guten siebenten Platz und knackte erstmals die magische 50-Punkt-Grenze. Inzwischen steht ihr Bestwert sogar bei 51,700 Punkten. Sie ließ mehrmals etablierte Konkurrentinnen hinter sich und war für die DSC-Riege auch in der 2. Bundesliga eine absolute Stütze.

Astrid Hofmann

Ihre Stimmabgabe wird mit ein wenig Glück belohnt, denn es werden wieder attraktive Preise unter allen Teilnehmern der Umfrage verlost. So stiften die Dresdner Eislöwen 2 x 2 Eintrittskarten für die Saison 2016/17 (Kat. III), von den Handballern vom HC Elbflorenz gibt es  3 x 2 VIP-Tickets für ein Heimspiel. Die Dresden Monarchs loben 3 x 2 Eintrittskarten für eines ihrer Heimspiele aus, während die Profis von Dynamo Dresden eine original von den Spielern signierte Fan-Fahne zur Verfügung stellen. Der Stadtsportbund stiftet 2 Eintrittskarten für den Gala-Abend des Dresdner Sports am 12. März im Internationalen Kongresszentrum am Elbufer. Daneben gibt es vom SSB auch wieder 3 Frauenkirchenuhren und 4 Sportbücher zu gewinnen. Die Dresdner Neuesten Nachrichten stellen weitere Kleinpreise bereit.

Hier geht´s zur Umfrage: http://www.ssb-dresden.de/sportlerumfrage/

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