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Sechs Dresdner Talente waren 2015 erfolgreich

Sportlerwahl 2015 Sechs Dresdner Talente waren 2015 erfolgreich

Das Sportjahr 2015 ist vorbei und die Zeit reif, Bilanz zu ziehen. Stadtsportbund und DNN suchen ab sofort wieder Dresdens Sportler des Jahres. Wählen Sie in sieben Kategorien Ihre Favoriten. Heute stellen wir die nominierten Nachwuchssportler vor.

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Hürdensprinter Jonathan Petzke lief die WM-Norm sogar mit Gipsarm.

Quelle: Archiv

Dresden. Das Sportjahr 2015 ist vorbei und die Zeit reif, Bilanz zu ziehen. Stadtsportbund und DNN suchen ab sofort wieder Dresdens Sportler des Jahres. Wählen Sie in sieben Kategorien Ihre Favoriten. Heute stellen wir die nominierten Nachwuchssportler vor.

Hürdensprinter Jonathan Petzke lief die WM-Norm sogar mit Gipsarm.

Hürdensprinter Jonathan Petzke lief die WM-Norm sogar mit Gipsarm.

Quelle: Archiv

Leichtathlet JONATHAN PETZKE vom Dresdner SC kann auf das erfolgreichste Jahr seiner noch jungen Laufbahn zurückblicken. Der 17-jährige Hürdensprinter qualifizierte sich erstmals für eine große internationale Aufgabe und nahm an der U18-Weltmeisterschaft im kolumbianischen Cali teil. Dort lief er über die 110 m Hürden im Halbfinale in 13,66 Sekunden neue persönliche Bestzeit und belegte am Ende den zwölften Rang. Dabei hatte die Saison für den Schützling von Trainer Stefan Poser ziemlich dramatisch begonnen. Bei der Internationalen U18-Gala des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Schweinfurt, einem wichtigen Qualifikations-Wettkampf für die WM, musste der Sportschüler mit Gipsarm antreten. Denn einige Tage zuvor war er bei einem Wettkampf in Chemnitz an einer Hürde gestrauchelt und hatte sich dabei den Arm gebrochen. Dennoch lief Jonathan in Schweinfurt 13,66 s und schaffte damit die Norm. Erst kurz vor der Abreise  ins WM-Vorbereitungscamp nach Florida kam der Gips endlich ab. Zum Abschluss der Saison erkämpfte sich Petzke in Jena auch noch den deutschen U18-Meistertitel über seine Spezialstrecke und wurde danach schon als „deutscher Überflieger im Hürdenwald“ bezeichnet.

Roven Vogel wurde 2015 als erster Sachse Schachweltmeister.

Roven Vogel wurde 2015 als erster Sachse Schachweltmeister.

Quelle: Archiv

Schachspieler ROVEN VOGEL vom USV TU Dresden hatte manch einer nicht auf der Rechnung, doch der 15-Jährige überraschte alle. Bei der U16-Weltmeisterschaft in Porto Carras auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki erkämpfte sich der gebürtige Nossener den WM-Titel. Das gelang noch keinem Sachsen vor ihm. Er holte erstmals nach neun Jahren wieder einen WM-Titel überhaupt nach Deutschland. Dabei hatte der Gymnasiast verhalten begonnen, startete dann aber richtig durch. Bis auf Runde fünf (Remis) legte er alle Gegner auf‘s Kreuz, setzte sich mit einem halben Punkt von der Konkurrenz ab und durfte dann über Gold jubeln. Begonnen hat Roven Vogel mit acht Jahren in der Grundschule in Nossen. Beim SV Siebenlehn machte er dann schnell Fortschritte und so wurde man im Landesverband auf das Talent aufmerksam und förderte den Youngster. Als ihn in Siebenlehn in der Landesklasse kaum noch einer schlagen konnte, wechselte er 2014 zum USV TU, wo er zuerst mit der zweiten Mannschaft in der Oberliga spielte, inzwischen am Spitzenbrett sitzt und schon zum erweiterten Kader der Bundesliga-Mannschaft gehört.

Wasserspringerin Louisa Stawczynski holte bei den Europaspielen in Baku im Synchronspringen vom Dreimeterbrett Gold.

Wasserspringerin Louisa Stawczynski holte bei den Europaspielen in Baku im Synchronspringen vom Dreimeterbrett Gold.

Quelle: Archiv

DSC-Wasserspringerin LOUISA STAWCZYNSKI gehört schon seit einigen Jahren zu den talentiertesten deutschen Athletinnen in ihrer Sportart. Die gebürtige Berlinerin, die in wenigen Tagen ihren 19. Geburtstag feiert, trainiert am Stützpunkt in Dresden und war Jugend-Europameisterin. Auch vergangenes Jahr überzeugte der Schützling von Boris Rozenberg vor allem vom Brett. Im Februar bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Berlin holte sie in der offenen Klasse jeweils Silber vom Einmeterbrett und Dreimeter-Synchron. Im Freien errang sie bei den Titelkämpfen im Mai vom Einmeterbrett sogar Gold und dazu erneut Silber im Synchron. Beim Jahres-Höhepunkt, den Europaspielen in Baku, glänzte die Sportgymnasiastin mit ihrer Partnerin Saskia Oettinghaus im Synchron vom Dreimeterbrett und wurde mit Gold belohnt. Im Einzel vom Einmeterbrett zeigte die Dresdnerin eine prima Vorstellung und erkämpfte sich Silber. Erfahrungen sammelte Louisa auch bei der EM in Rostock und der WM in Kasan, wo es noch nicht zu Finalteilnahmen reichte, doch die Qualifikation für diese Höhepunkte bei den Erwachsenen war für die Juniorin ein schöner Erfolg. Inzwischen arbeitet die ehrgeizige Athletin schon wieder fleißig an der Aufstockung ihres Programms, zeigte zum Beispiel bei der traditionellen Springer-Gala im Dezember erstmals einen Dreieinhalb-Salto vorwärts gehechtet.

Benedikt Bachmann fuhr 2015 im Kanu einen Junioren-EM-Sieg ein.

Benedikt Bachmann fuhr 2015 im Kanu einen Junioren-EM-Sieg ein.

Quelle: DKV

Kanurennfahrer BENEDIKT BACHMANN vom WSV „Am Blauen Wunder“ gehört wie Stawczynski zum Team „Talente für Olympia“ der Stiftung Sporthilfe Sachsen. Auch der 18-Jährige blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Mit Lennart Wermers aus Emsdetten paddelte der gebürtige Hamburger, der mit seinen Eltern vor vielen Jahren nach Dresden zog, bei der Junioren-WM in Portugal im K2 über 1000 m zur Bronzemedaille. Bei der Junioren-EM schaffte der Schützling von Trainer Jens Kühn sogar den Sprung aufs oberste Treppchen. Mit dem Potsdamer Gregor Rosenhahn holte er im rumänischen Bascov im K2 über 1000 m souverän den Titel vor den Booten aus der Slowakei und Gastgeber Rumänien. Kühn bescheinigt ihm „ein sehr gutes Wassergefühl und große Kämpferqualitäten“ und glaubt: „Er kann alle Strecken schnell fahren und kann genauso gut werden wie Tom Liebscher.“ Bei den Deutschen Meisterschaften Ende August saßen beide Athleten schon gemeinsam im Boot, holten mit den Brüdern Karl und Fritz Weise (ebenfalls WSV) Silber im K4 über 1000 m. Dazu holte sich Bachmann auch noch Silber im K1 über 500 m bei den Junioren.

Lea Johanna Dastich holte Silber bei der Eiskunstlauf-Jugend-Olympiade.

Lea Johanna Dastich holte Silber bei der Eiskunstlauf-Jugend-Olympiade.

Quelle: Archiv

DEC-Eiskunstläuferin LEA JOHANNA DASTICH hat in den vergangenen Jahren immer wieder ihr großes Talent unter Beweis gestellt. Auch 2015 bewies die 15-Jährige, dass mit ihr in Zukunft zu rechnen ist. Ihren größten Erfolg feierte der Schützling von Olympiasiegerin Anett Pötzsch – damals noch als 14-Jährige – am Anfang des Jahres. Bei der Europäischen Jugend-Olympiade (EYOF) in Vorarlberg gewann die Dresdnerin unter den Augen von Fürst Albert von Monaco die Silbermedaille. Dabei hatte sie bei ihrem ersten Auftritt bei internationalen Meisterschaften in der Kurzkür erst einmal auf Rang vier gelegen. Doch in der Kür zeigte sie ihr mit Dreifachsprüngen gespicktes Programm und überzeugte die Preisrichter. Und das trotz eines Missgeschicks kurz zuvor. Denn beim Ankleiden war der Reißverschluss ihres Kleides kaputt gegangen. Doch ihre slowakische Konkurrentin zögerte nicht lange, sondern lieh der Sächsin ihr Kostüm. Lea Johanna Dastich ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und verdiente sich ihren bislang schönsten Erfolg. Zuvor hatte die Sportschülerin sich bei den Deutschen Nachwuchs-Meisterschaften den Titel als Juniorenmeisterin gesichert. Zuletzt wurde sie bei den Deutschen Meisterschaften der offenen Klasse Vierte und ist damit Ersatzläuferin für die EM in diesem Jahr.
 

Der 13-jährige Schwimmer Louis Dramm hält zwölf Altersklassenrekorde.

Der 13-jährige Schwimmer Louis Dramm hält zwölf Altersklassenrekorde.

Quelle: LSV

Schwimmer LOUIS DRAMM von den Dresdner Delphinen machte schon 2014 mit sieben Altersklassenrekorden auf sich aufmerksam. Im vergangenen Jahr steigerte sich der 13-Jährige noch einmal deutlich. Nun hält er zwölf Altersklassenrekorde. Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin holte er sich den Titel im Schwimm-Mehrkampf-Schmetterling, dabei brach Louis Dramm über 200 m Schmetterling in 2:11,83 einen deutschen Uralt-Rekord (1983) von Jan Hensler und auch über 400 m Freistil knackte er eine Jahre alte Bestmarke. Angefangen mit Schwimmen hat der „Überflieger“ in Klasse zwei. Zuvor hatte er sich in der Leichtathletik und beim Karate ausprobiert, doch das Schwimmen gefiel ihm dann am besten. Er entwickelte sich schnell weiter und ist nach Aussage seiner Trainer ein sehr guter Allrounder, der nicht nur alle Schwimmstile beherrscht, sondern auch über alle Streckenlängen einsetzbar ist. Trainierte er im vergangenen Jahr bei Dirk Bludau, so rückte er jetzt in die nächsthöhere Trainingsgruppe von Peter Bräunlich auf. Beim Christstollen-Schwimmfest im Dezember überzeugte das Talent, das als Vorbilder Ryan Lochte und Paul Biedermann angibt, mit neun Siegen.

Astrid Hofmann

Ihre Stimmabgabe wird mit ein wenig Glück belohnt, denn es werden wieder attraktive Preise unter allen Teilnehmern der Umfrage verlost. So stiften die Dresdner Eislöwen 2 x 2 Eintrittskarten für die Saison 2016/17 (Kat. III), von den Handballern vom HC Elbflorenz gibt es  3 x 2 VIP-Tickets für ein Heimspiel. Die Dresden Monarchs loben 3 x 2 Eintrittskarten für eines ihrer Heimspiele aus, während die Profis von Dynamo Dresden eine original von den Spielern signierte Fan-Fahne zur Verfügung stellen. Der Stadtsportbund stiftet 2 Eintrittskarten für den Gala-Abend des Dresdner Sports am 12. März im Internationalen Kongresszentrum am Elbufer. Daneben gibt es vom SSB auch wieder 3 Frauenkirchenuhren und 4 Sportbücher zu gewinnen. Die Dresdner Neuesten Nachrichten stellen weitere Kleinpreise bereit.

Hier geht´s zur Umfrage: http://www.ssb-dresden.de/sportlerumfrage/

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