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Sechs Athleten, die 2015 Erfolge feierten

Sportlerwahl 2015 Sechs Athleten, die 2015 Erfolge feierten

Das Sportjahr 2015 ist vorbei und die Zeit reif, Bilanz zu ziehen. Stadtsportbund und DNN suchen ab sofort wieder Dresdens Sportler des Jahres. Wählen Sie in sieben Kategorien Ihre Favoriten. Heute stellen wir die nominierten Herren vor.

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Wasserspringer Martin Wolfram vom Dresdner SC wurde 2015 in Rostock überraschend Europameister vom Turm.

Quelle: dpa

Dresden. Tom Liebscher

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Kanurennfahrer Tom Liebscher vom Kanuclub Dresden hat auch 2015 wieder Titel und Medaillen gesammelt, musste dabei aber auch Rückschläge einstecken. So fuhr der 22-Jährige bereits im Mai im tschechischen Racice zu Gold und Silber bei der Europameisterschaft. Zuerst erkämpfte sich der Schützling von Heimtrainer Jens Kühn im K1 über 500 m die Silbermedaille. Nur wenige Stunden später sicherte er sich gemeinsam mit seinem elf Jahre älteren Potsdamer Partner Ronald Rauhe im K2 über die olympische Distanz von 200 m Gold. Damit verteidigte das Duo den Titel aus dem Vorjahr. Bei den Europaspielen in Baku mussten sich die beiden deutschen Kanuten nur hauchdünn den Serben geschlagen geben und holten sich Silber. Beim Saisonhöhepunkt, der WM in Mailand, gingen die Pläne des Duos dann leider nicht ganz auf. Dabei erlebten sie ein absolutes Kuriosum im Finale: Erstmals in der Geschichte musste im K2 über 200 m auf dem Idroscalo von Mailand ein WM-Finale wiederholt werden, weil ein Fehlstart der Briten angezeigt wurde. Allerdings hatten die Teams das nicht mitbekommen und fuhren die 200 m zu Ende. Während Liebscher mit seinem Potsdamer Partner Rauhe beim ersten Lauf noch zu Bronze gefahren war, konnten die beiden Athleten bei der Wiederholung nach schlechtem Start nur Rang sechs erreichen. Damit sicherten sie zumindest den olympischen Quotenplatz. Doch Tom Liebscher zeigte einmal mehr sein Kämpferherz und holte sich im K1 über 500 m die Silbermedaille. Zum Abschluss der Saison feierten Liebscher/Rauhe dann noch einen wichtigen Erfolg. Bei den vorolympischen Testwettkämpfen in Rio siegten sie im K2 über 200 m. Damit konnten sie sich auf der olympischen Regattastrecke Lagoa Rodrigo de Freitas für das verkorkste WM-Finale rehabilitieren.

Lars Hamann

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Für Leichtathlet Lars Hamann vom Dresdner SC lagen Glück und Pech im Jahr 2015 ebenfalls dicht beisammen. Schon zeitig in der Saison schaffte der 26-jährige Speerwerfer die Norm für die Weltmeisterschaft in Peking. Mit 82,89 m übertraf er die geforderte Weite im Mai in München. Allerdings brach er sich dabei eine Rippe und musste bis zur deutschen Meisterschaft in Nürnberg eine Zwangspause einlegen. Trotz anhaltender Achillessehnenbeschwerden gab der Schützling von Katharina Wünsche und Steffen Krüger bei der DM sein Comeback und gewann mit 81,03 m die Bronzemedaille. Damit sicherte er sich endgültig das Ticket für die WM. Die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt in Peking verlief dann sehr gut. Und zwei Tage vor dem Abflug nach China bekam der Polizeimeister der Landespolizei noch einen extra Motivationsschub - er wurde zum ersten Mal Vater eines Sohnes. Allerdings konnte er die Glücksgefühle im Vorkampf der WM nicht in Weite umsetzen. Mit nur 79,56 m verfehlte er den Einzug ins Finale, belegte am Ende Platz 16. So wollte Lars Hamann die Saison allerdings nicht beenden. Schon kurz darauf zeigte er, was wirklich in ihm steckt. Beim Meeting in Thum warf er 84,02 m und wenig später setzte er in Rieti noch einen drauf, erzielte mit 84,26 m nicht nur persönliche Bestleistung, sondern auch Meetingrekord.

Auch Wasserspringer Sascha Klein vom Dresdner SC erlebte ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Seit vielen Jahren gehört der gebürtige Eschweiler zu den Dauerbrennern in seinem Sport und zur absoluten Weltspitze. Zudem ist der 30-Jährige in punkto Ehrgeiz, Willen und Trainingseinstellung ein Vorbild für den Nachwuchs. Obwohl den Synchron-Weltmeister von 2013 zu Saisonbeginn immer wieder Rückenprobleme ausbremsten, kehrte er von der Weltserie mit Top-Platzierungen heim. Bei der Heim-EM in Rostock bewies der Schützling von Trainer Boris Rozenberg einmal mehr seine Zuverlässigkeit. Mit seinem langjährigen Berliner Partner Patrick Hausding holte er sich im Synchronspringen vom Turm den achten Titel in Folge und sein elftes EM-Gold insgesamt. Wenige Wochen später gab es diesmal für den erfolgsgewohnten Athleten bei der WM - wie für das gesamte deutsche Team - einen unerwarteten Dämpfer. Im Synchron reichte es für die Titelverteidiger Hausding/Klein nur zu Platz sechs und im Einzel kam der Wahl-Dresdner auf den elften Rang, sicherte damit aber zumindest den zweiten olympischen Quotenplatz.

Martin Wolfram

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Auch Martin Wolfram , sein Trainingsgefährte, hat ein turbulentes und zugleich erfolgreiches Jahr hinter sich. Nach zwei Schulter-Operationen gelang dem 23-Jährigen im Sommer bei der Europameisterschaft ein fast traumhaftes Comeback. Bei seinem ersten wichtigen Wettkampf von der Zehnmeterplattform nach Olympia 2012 bot der gebürtige Dresdner eine fantastische Leistung. Im Finale erreichte er mit 575,30 Punkten eine neue persönliche Bestmarke und verwies Titelverteidiger und Topfavorit Victor Minibajew aus Russland (541,70) deutlich auf den Silberplatz. Für seinen letzten Sprung, einem viereinhalbfachen Salto, gaben die Kampfrichter gleich sechsmal die Traumnote zehn. Da musste sich selbst Chefbundestrainer Lutz Buschkow eine Träne der Rührung aus den Augen wischen. Zugleich sicherte Wolfram mit EM-Gold auch einen olympischen Quotenplatz. Da fiel es bei ihm nicht so sehr ins Gewicht, dass auch er bei der WM in Kasan diese Leistung nicht wiederholen konnte und im Halbfinale ausschied. Inzwischen plagten den Rozenberg-Schützling zwar erneut einige Schulterprobleme, doch er macht praktisch aus der Not eine Tugend, konzentriert sich bis zur letzten Olympia-Qualifikation im Februar ganz auf das Brettspringen. Denn er soll vom Dreimeterbrett noch einen Quotenplatz erkämpfen.

Karl Bebendorf

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Leichtathlet Karl Bebendorf vom Dresdner SC hatte im Jahr 2014 bei den Deutschen U20-Meisterschaften in Wattenscheid mit einem sensationellen Endspurt von sich reden gemacht. Der 18-Jährige entriss über 2000 m Hindernis praktisch auf der Ziellinie seinem Konkurrenten Patrick Karl (Ochsenfurth) noch den Sieg und damit feierte das Talent den bislang größten Erfolg. In der vergangenen Saison knüpfte der Schützling von Trainerin Katja Hermann nahtlos daran an. Allerdings musste er sich bei den deutschen U20-Meisterschaften in Jena über 2000 m Hindernis seinem Dauerrivalen Patrick Karl knapp geschlagen geben. Doch auch die Silbermedaille war für den mittlerweile 19-Jährigen erneut ein Erfolg, zumal er dabei erneut eine persönliche Bestleistung aufstellte und die B-Kadernorm erfüllte. Über 1500 m belegte er dazu einen guten fünften Platz. Über diese Distanz war er schon im Winter deutscher Jugendhallenmeister geworden.

Tim Sebastian

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Sportakrobat Tim Sebastian vom Dresdner SC gelang im vergangenen Jahr eine Sensation. Der 20-Jährige und sein fünf Jahre jüngerer Partner Michail Kraft von SC Riesa erkämpften sich bei der Heim-Europameisterschaft in Riesa die Bronzemedaille. Im "Balance-Finale" lieferten die beiden die Übung ihres Lebens ab und heimsten dafür hohe Werte ein. Es war die erste internationale Medaille der deutschen Sportakrobaten im Erwachsenenbereich seit 2007. Möglich wurde dieser Erfolg nur, weil die beiden Vereine aus Dresden und Riesa an einem Strang ziehen und beide Athleten sehr viel Zeit investieren. Denn Michail Kraft besucht die Schule in Riesa, während Tim Sebastian in Dresden Bauingenieurwesen studiert. Zum gemeinsamen Training mit seinem Partner reist der Dresdner, der früher schon mit Rosa Löhmann ein erfolgreiches Mix-Team bildete, mehrmals pro Woche elbabwärts. Trainiert werden sie in Riesa von Bundestrainer Igor Blintsov, der das Duo natürlich jetzt auch für die WM im Frühjahr in China.

Ihre Stimmabgabe wird mit ein wenig Glück belohnt, denn es werden wieder attraktive Preise unter allen Teilnehmern der Umfrage verlost. So stiften die Dresdner Eislöwen 2 x 2 Eintrittskarten für die Saison 2016/17 (Kat. III), von den Handballern vom HC Elbflorenz gibt es  3 x 2 VIP-Tickets für ein Heimspiel. Die Dresden Monarchs loben 3 x 2 Eintrittskarten für eines ihrer Heimspiele aus, während die Profis von Dynamo Dresden eine original von den Spielern signierte Fan-Fahne zur Verfügung stellen. Der Stadtsportbund stiftet 2 Eintrittskarten für den Gala-Abend des Dresdner Sports am 12. März im Internationalen Kongresszentrum am Elbufer. Daneben gibt es vom SSB auch wieder 3 Frauenkirchenuhren und 4 Sportbücher zu gewinnen. Die Dresdner Neuesten Nachrichten stellen weitere Kleinpreise bereit.

Hier geht´s zur Umfrage: http://www.ssb-dresden.de/sportlerumfrage/

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