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Noch längst kein altes Eisen

Sportlerwahl 2015 Noch längst kein altes Eisen

Das Sportjahr 2015 ist vorbei und die Zeit reif, Bilanz zu ziehen. Stadtsportbund und DNN suchen derzeit wieder Dresdens Sportler des Jahres. Wählen Sie in sieben Kategorien Ihre Favoriten und bestimmen Sie mit, wer am 12. März auf der Dresdner Sportlergala im Kongresszentrum geehrt wird. Heute stellen wir die nominierten Seniorensportler vor.

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Quelle: privat

Dresden. Jenny Wachsmuth, eingerahmt von Alexander Gorski und Erik Seibt. Foto: Archiv

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Schwimmerin Jenny Wachsmuth vom Dresdner SC ist zwar erst 27 Jahre jung, doch im Seniorsport schon eine echte Dauerbrennerin. Das liegt daran, dass in ihrer Sportart die Masters-Wettbewerbe in Deutschland bereits ab 20 und international ab 25 beginnen. Die ehemalige Leistungsschwimmerin und jetzige Physiotherapeutin war im Jahr 2015 nicht nur schnell und erfolgreich im Wasser unterwegs, sondern krönte bei der WM im russischen Kasan ihre bisherige Karriere. Gleich zum Auftakt sorgte Wachsmuth für Furore. Sie startete erstmals im Freiwasser und gewann über die drei Kilometer auf Anhieb Gold. Auch in den anderen Wertungsklassen war keine Frau schneller. Dann ging es ins Becken. Und auch da übertraf die junge Frau, die fünfmal in der Woche für diese WM trainiert hatte, alle Erwartungen. Sie verteidigte nicht nur ihre vier Titel aus dem Vorjahr, sondern kehrte am Ende mit sechs Goldmedaillen nach Hause zurück, blieb bei ihren sechs Starts also unbesiegt. Eine Leistung, die ihr so schnell niemand nachmachen wird.

Die Wasserspringer Alexander Gorski und Erik Seibt vom Dresdner SC hatten ebenfalls ein sehr erfolgreiches Jahr 2015. Wie ihre Vereinsgefährtin Jenny Wachsmuth nahmen auch sie an der Masters-WM in Kasan teil und holten so viele Medaillen wie nie zuvor. Insgesamt siebenmal standen der 43-jährige Erik Seibt und der ein Jahr jüngere Alexander Gorski auf dem Treppchen. Zwar konnten sie ihren Titel im Turm-Synchron nicht verteidigen, aber hinter einem Duo aus Griechenland erkämpften sie sich Silber. Seibt gewann dazu Gold vom Turm und Silber vom Einmeterbrett. Gorski überflügelte seinen Synchron-Partner, sicherte sich jeweils Gold vom Einmeter- und Dreimeter-Brett sowie Silber vom Turm. Dreimal pro Woche standen sie dafür im Training auf Turm und Brett. „Das war ein sehr erfolgreicher Urlaub“, sagte Erik, der bei einer Bank arbeitet. Beide waren in ihrer Jugendzeit Leistungsspringer und haben ihrem Sport bis heute die Treue gehalten. Alexander Gorski gewann unter anderem 1996 und 1997 mit dem Olympiazweiten Jan Hempel zweimal den Titel im Synchronspringen vom Dreimeterbrett.

Angela Müller. Foto: Archiv

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Leichtathletin Angela Müller vom Dresdner SC blickt auf das erfolgreichste Jahr ihrer Laufbahn zurück. Schon zu Beginn des Jahres feierte die 53-Jährige bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Erfurt zwei Meistertitel – im Speerwurf und mit der 4-x-200-m-Staffel. Kurz darauf nahm die Radiologin auch an den Senioren-Hallen-Europameisterschaften im polnischen Thorn teil und kehrte mit Gold im Fünfkampf zurück. „Das war für mich eine Riesenüberraschung, denn der Fünfkampf wird ohne meinen Punktebringer Speerwurf ausgetragen“, sagt sie. Dabei erzielte sie mit 3727 Punkten in ihrer Altersklasse einen neuen deutschen Rekord. Und so ging es im Sommer munter weiter. Bei den Deutschen Meisterschaften im Juli in Zittau wurde sie in ihrer „Schokoladendisziplin“ Speerwerfen erneut Meisterin, dazu gewann sie mit der 4-x-100-m-Staffel Gold. Im Hochsprung und Weitsprung erkämpfte sie die Plätze vier und sechs. Der absolute Höhepunkt des Jahres war dann die Teilnahme an den World Masters Athletics Championships im französischen Lyon. Dort trafen sich 8000 Athleten aus 98 Ländern zu ihren Welttitelkämpfen, die in vier Stadien ausgetragen wurden. „Das war meine erste WM im Freien, zudem habe ich erst mit 50 mit dem Siebenkampf begonnen“, so Angela Müller, die in der Leichtathletik einen absoluten Ausgleich zu ihrem anstrengenden Job in der Uniklinik findet. Und auch diesmal vertrat sie die deutschen Farben einmal mehr mit großem Erfolg, holte sich mit hervorragenden 4952 Punkten im Siebenkampf die Silbermedaille. Im Speerwerfen schaffte sie es ins Finale und belegte am Ende einen guten sechsten Platz.

Ralf Buschan. Foto: Archiv

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Gewichtheber Ralf Buschan vom Dresdner SC kann auf das erfolgreichste Jahr seiner Masters-Karriere zurückblicken. Der 50-jährige gebürtige Spremberger holte sich bei der Masters-Weltmeisterschaft im September in Finnland erstmals einen WM-Titel. Im Superschwergewicht (über 105 kg) schaffte er in seiner Altersklasse (50–54) 103 kg im Reißen. Damit lag er noch hinter dem Iraner Yaghoub Amirsalari auf dem zweiten Platz. Doch mit 125 kg im Stoßen und damit einer Zweikampf-Leistung von 228 kg ließ er den Konkurrenten hinter sich und erkämpfte Gold. Der Geschäftsführer einer Stahl- und Metallbaufirma, der schon 1987 im heimatlichen Spremberg seine Liebe zu den Hanteln fand, hatte sich nach seinem Umzug nach Großröhrsdorf 2011 beim Dresdner SC angemeldet. Gemeinsam mit „Altmeister“ Harald Herberg gehört er zu den Stützen im Masters-Bereich. Schon im Mai konnte sich Buschan bei den deutschen Meisterschaften den Titel sichern. Nur einige Wochen später nahm er an den Senioren-Europameisterschaften in Wales teil und brachte auch von dort Edelmetall mit. Mit 235 kg im Zweikampf holte er sich hinter dem Slowaken Tibor Mezei die Silbermedaille. „Er ist mit seiner Firma bei uns seit Jahren Sponsor. Wir kennen ihn als aufgeschlossenen, hilfsbereiten und unternehmungslustigen Typen“, beschreibt Herberg seinen Vereinskollegen. Zwei- bis dreimal in der Woche trainiert der zweifache Vater in der DSC-Halle und findet dabei einen Ausgleich zu seinem anstrengenden Job.

Susi Pawel. Foto: privat

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Triathletin Susi Pawel vom Triathlonverein Dresden hat sich mit ihrem Mann Torsten im Jahr 2015 einen großen Traum erfüllt. Sie nahmen an der Weltmeisterschaft im Cross-Triathlon auf Hawaii teil. Und die 30-Jährige schafft dort, wo kurz vorher Jan Frodeno den legendären Ironman gewonnen hat, ebenfalls Großes. Sie holt sich in ihrer Altersklasse den Sieg. Qualifiziert hatte sich die einstige Rennkanutin für diese WM im August in Zittau bei den Deutschen Meisterschaften, wo sie sich ebenfalls Gold erkämpfte. Der Erfolg auf Hawaii ist für die Dresdnerin, die als Oberflächenbeschichterin in der Flugzeuggalvanik arbeitet, nicht ihr erster. Schon im Jahr zuvor wurde Pawel Weltmeisterin im Quadrathlon – einem erweiterten Wettbewerb, bei dem zum Schwimmen, Fahrradfahren und Laufen noch Kanufahren dazu kommt. Dafür ist die ehemalige Leistungssportlerin prädestiniert, denn sie saß einst beim Kanuverein Laubegast mit der ehemaligen Weltmeisterin Gesine Ruge in einem Boot und holte mit ihr deutsche Meistertitel. Als sie dann in Freiburg studierte, spielte sie kurzzeitig auch Fußball, fand nach ihrer Rückkehr nach Sachsen jedoch vor rund sieben Jahren zum Triathlon.

Anita Sprenger. Foto: Verein

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Judoka Anita Sprenger vom Judo-Klub Arashi Dresden hat nach zwei Vize-Europameistertiteln im Jahr 2015 auch bei der Senioren-Weltmeisterschaft in Amsterdam (Niederlande) in der Ü30 in ihrer Gewichtsklasse bis 57 kg die Silbermedaille gewonnen. Zuvor hatte sie im April bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Belzig den Titel geholt. Und bei der Europameisterschaft im ungarischen Balatonfüred, bei der 600 Athleten aus 36 Nationen am Start waren, erkämpfte Anita Sprenger mit dem deutschen Frauenteam die Silbermedaille. In ihrem Verein gibt sie als Trainerin ihre Erfahrungen auch an Kinder und Jugendliche weiter.

Von Astrid Hofmann

Ihre Stimmabgabe wird mit ein wenig Glück belohnt, denn es werden wieder attraktive Preise unter allen Teilnehmern der Umfrage verlost. So stiften die Dresdner Eislöwen 2 x 2 Eintrittskarten für die Saison 2016/17 (Kat. III), von den Handballern vom HC Elbflorenz gibt es  3 x 2 VIP-Tickets für ein Heimspiel. Die Dresden Monarchs loben 3 x 2 Eintrittskarten für eines ihrer Heimspiele aus, während die Profis von Dynamo Dresden eine original von den Spielern signierte Fan-Fahne zur Verfügung stellen. Der Stadtsportbund stiftet 2 Eintrittskarten für den Gala-Abend des Dresdner Sports am 12. März im Internationalen Kongresszentrum am Elbufer. Daneben gibt es vom SSB auch wieder 3 Frauenkirchenuhren und 4 Sportbücher zu gewinnen. Die Dresdner Neuesten Nachrichten stellen weitere Kleinpreise bereit.

Hier geht´s zur Umfrage: http://www.ssb-dresden.de/sportlerumfrage/

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