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Im Team gemeinsam zum Erfolg

Sportlerwahl 2015 Im Team gemeinsam zum Erfolg

Der Stadtsportbund Dresden und die DNN küren den Sportler des Jahres 2015. In der Kategorie Mannschaften kandidieren unter anderen die Volleyballerinnen des Dresdner SC, Dynamos Drittliga-Kicker sowie die Footballer der Monarchs. Durch die Dresden Pioneers ist aber auch eine außergewöhnliche Sportart vertreten.

Trainer Alexander Waibl und seine DSC-Volleyballerinnen feierten 2015 den Gewinn der deutschen Meisterschaft.
 

Quelle: Archiv

Dresden. Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben 2015 Geschichte geschrieben. Erstmals konnte das Team von Trainer Alexander Waibl den Titel verteidigen. Dabei bot das es eine unglaublich konstante Leistung, denn schon in der Vorrunde sorgten die Damen um Kapitän Myrthe Schoot für Furore, als sie über Monate die Tabelle anführten und erst im letzten Spiel gegen Schwerin die einzige Niederlage dieser rekordträchtigen Serie kassierten. Auch in den Playoffs schlug sich der Titelverteidiger glänzend, musste sich nur einmal im Halbfinale dem VC Wiesbaden geschlagen geben. Die Finalserie gegen MTV Allianz Stuttgart gestaltete der DSC aber mit drei Siegen wieder souverän. So standen am Ende dieser Spielzeit in insgesamt 30 Bundesliga-Spielen 28 Siege zu Buche. Das hat noch keine Damen-Mannschaft zuvor geschafft. Das dürfte auch auf den Fakt zutreffen, dass die Margon-Arena zwölfmal in dieser Saison ausverkauft war. Dazu trugen auch die Auftritte der Waibl-Schützlinge in der Champions League bei. In der Gruppenphase konnten die Dresdnerinnen sowohl einen 3:2-Überraschungssieg gegen Dynamo Moskau als auch zwei Erfolge gegen das finnische Team LP Salo landen. Damit qualifizierte sich der Dresdner SC für die Play-off-Runde der besten zwölf Mannschaften.

Die Leichtathleten der U20-Staffel 4 x 400 m des Dresdner SC haben bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg eine Klasseleistung vollbracht. Adrian Fritsch, Jonathan Petzke, Jan Mai und Niklas Cervinka liefen im Finale in 3:14,62 Minuten mit Saisonbestzeit zum Vizemeistertitel. Das Quartett musste lediglich dem Favoriten aus Chemnitz noch den Vortritt lassen, hatte aber deutlich weniger Rückstand, als es die Einzelzeiten der Teammitglieder vielleicht vermuten ließen. Im Vorlauf war statt Jonathan Petzke Konstantin Fritsch im Einsatz und trug damit ebenfalls zum Erfolg der DSC-Staffel bei. Petzke, mit 17 Jahren jüngstes Mitglied der Staffel, ist von Hause aus Hürdensprinter und erreichte als Deutscher U18-Meister und Teilnehmer der U18-WM im Jahr 2015 seine bislang größten Erfolge. Der 19-jährige Jan Mai ist 400-m-Hürdenläufer und erkämpfte sich bei den Deutschen U20-Meisterschaften den achten Platz. Der gleichaltrige 800-m-Spezialist Niklas Cervinka belegte bei den U20-Titelkämpfen in seiner Spezialdisziplin einen guten siebenten Rang. Die Zwillinge Adrian und Konstantin Fritsch sind auf den Sprintdistanzen zwischen 100 und 400 m zu Hause und gehören zu den zuverlässigsten Staffel-Läufern des Vereins.

Die Sportakrobatinnen Laura Jolitz, Flora Sochor und Katharina Bräunlich vom DSC durften als einziges Damen-Trio im vergangenen Jahr an einer besonderen Premiere mitwirken. Sie vertraten die deutschen Farben bei den Europaspielen in Baku. Das Trio, das mehrfach deutsche und viele sächsische Meistertitel sammelte, schlug sich im Feld der besten europäischen Teams sehr gut und kehrte mit einem neunten Platz zurück. Nach der Krönung ihrer Laufbahn beschlossen die Schützlinge von Trainerin Petr Vitera, ihre gemeinsame Laufbahn zu beenden. Der Grund: Flora Sochor, mit 15 Jahren die Jüngste im Team, war schnell gewachsen und ihre Größe machte eine Fortsetzung der Zusammenarbeit unmöglich. Während sie allerdings als „Unterfrau“ ihre Karriere in einem neuen Trio fortsetzt, wechselten die 19-jährige Katharina Bräunlich und die ein Jahr jüngere Laura Jolitz ins Dresdner Trainerteam. Nachdem sich das Trio 2008 zusammengefunden hatte, gehörte es ab 2011 zum festen Stamm der Nationalmannschaft und avancierte zum stärksten deutschen Damen-Trio der letzten zehn Jahre. Ihre beste Platzierung erreichten die Mädchen bereits 2012 bei der Jugend-EM, als sie den sechsten Platz belegten. Bei der WM 2014 qualifizierten sie sich mit einem ebenfalls starken neunten Platz für die Spiele in Baku.

Die Dynamo-Kicker starteten nicht gut ins Jahr 2015, denn in den ersten Punktspielen verloren die im Januar noch auf Platz vier liegenden Schwarz-Gelben den Anschluss zu den Aufstiegsrängen. Nach einer Niederlagenserie und der Entlassung von Trainer Stefan Böger stürzte die Mannschaft bis auf Platz zwölf ab, ehe der Umschwung einsetzte. Die Verpflichtung von Trainer Uwe Neuhaus als Nachfolger von Interimstrainer Peter Németh weckte mit einem Schlag neue Zuversicht, die Mannschaft kletterte bis zum Saisonende noch auf Platz sechs. Als Neuhaus dann im Sommer auch offiziell das Zepter übernahm und die Mannschaft verstärkt wurde, legte die Truppe den besten Saisonstart hin, der jemals einem Vertreter der überregionalen 3. Fußball-Liga gelang. Das Team um Kapitän Michael Hefele fuhr 13 Siege ein, nur ein einziges Spiel (0:1 gegen Cottbus) ging bis zur Winterpause verloren. Der Herbstmeister ging mit elf Punkten Vorsprung in den Weihnachtsurlaub.

Die Rollschuhsportlerinnen der Dresden Pioneers krönten im vergangenen Jahr ihre erste Saison im organisierten Spielbetrieb der 2. Bundesliga im Roller Derby gleich mit dem Meistertitel. Damit schaffte der unbesiegte Meister zugleich den Sprung in die 1. Bundesliga. Dabei ist diese Kontaktsportart, die aus den USA kommt, erst sehr jung. Der erste Wettkampf in Deutschland fand 2007 in Stuttgart statt. Das Ligensystem wurde erst im vergangenen Jahr installiert. Ein Team dieser vor allem von Frauen betriebenen Rollsportart besteht aus bis zu 14 Spielerinnen, Punkte werden dabei durch Überholmanöver erkämpft, wobei auch Body-Checks erlaubt sind. Die Athletinnen, die mindestens 18 Jahre sein müssen, geben sich dabei (eine Vorschrift des Regelwerkes) ausgefallene Kampfnamen wie zum Beispiel Trash Tourette, Bella Donner und Anna Klatsche. Die Pioneers gehören zum SV Motor Mickten und gründeten sich 2012. Damit sind sie Vorreiter in Sachsen und im Osten – sieht man von den Berliner Teams, die es schon länger gibt, einmal ab. Die Beliebtheit dieses Sports hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen.

Den American Footballern der Dresden Monarchs blieb zwar der ganz große Wurf auch 2015 verwehrt, dennoch haben die „Königlichen“ eine starke Saison gespielt. Zum vierten Mal in Folge gelang den Elbestädtern in der German Football League den Einzug ins Halbfinale, insgesamt standen sie bereits zum sechsten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in der Runde der besten Vier. Unter ihrem Cheftrainer John Leijten fegten sie im Viertelfinale die Stuttgart Scorpions mit 55:14 aus dem Stadion. Dabei hatten die Dresdner in der gesamten Saison mit einigen Verletzungsausfällen von Leistungsträgern zu kämpfen und zudem wechselten sie noch während der Spielzeit ihren Quarterback.

Astrid Hofmann

Ihre Stimmabgabe wird mit ein wenig Glück belohnt, denn es werden wieder attraktive Preise unter allen Teilnehmern der Umfrage verlost. So stiften die Dresdner Eislöwen 2 x 2 Eintrittskarten für die Saison 2016/17 (Kat. III), von den Handballern vom HC Elbflorenz gibt es  3 x 2 VIP-Tickets für ein Heimspiel. Die Dresden Monarchs loben 3 x 2 Eintrittskarten für eines ihrer Heimspiele aus, während die Profis von Dynamo Dresden eine original von den Spielern signierte Fan-Fahne zur Verfügung stellen. Der Stadtsportbund stiftet 2 Eintrittskarten für den Gala-Abend des Dresdner Sports am 12. März im Internationalen Kongresszentrum am Elbufer. Daneben gibt es vom SSB auch wieder 3 Frauenkirchenuhren und 4 Sportbücher zu gewinnen. Die Dresdner Neuesten Nachrichten stellen weitere Kleinpreise bereit.

Hier geht´s zur Umfrage: http://www.ssb-dresden.de/sportlerumfrage/

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