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andtagsneubau in Potsdam - Sandsteinwerke wollen klagen

andtagsneubau in Potsdam - Sandsteinwerke wollen klagen

Der prestigeträchtige Landtagsneubau in Potsdam soll schon bald bezogen werden. Um die Kosten für das Projekt gibt es jedoch weiterhin Streit.Während Brandenburgs Landtagsneubau seiner Fertigstellung entgegensieht, spitzt sich der Streit um die Kosten zu.

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Blick auf die Landtagsbaustelle in Potsdam.

Quelle: Ralf Hirschberger, dpa

Der prestigeträchtige Landtagsneubau in Potsdam soll schon bald bezogen werden. Um die Kosten für das Projekt gibt es jedoch weiterhin Streit.

Während Brandenburgs Landtagsneubau seiner Fertigstellung entgegensieht, spitzt sich der Streit um die Kosten zu. Die Sächsische Sandsteinwerke GmbH bereitet eine Klage gegen die Projektleitung, die BAM Deutschland AG (Stuttgart), vor. "Gespräche mit der BAM haben zu keiner Einigung geführt", sagte Geschäftsführer Helgi Heumann gestern und bestätigte einen Bericht der "Potsdamer Neuesten Nachrichten". Das Traditionsunternehmen hatte im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet. Der Generalunternehmer macht die Sandsteinwerke für Verzögerungen auf der Baustelle in Potsdam verantwortlich. Dies weist das Unternehmen zurück.

Laut Heumann verlangt die Projektleitung 4,5 Millionen Euro von den Sandsteinwerken. Das Unternehmen fordert seinerseits 2,95 Millionen Euro für die Arbeiten an der Außenfassade des prestigeträchtigen Landtagsneubaus. "Wir waren einigungsbereit", betonte der Dresdner Jurist. "An zwei Millionen Euro halten wir aber auf jeden Fall fest", so Heumann. Eine Stellungnahme des Generalunternehmers war zunächst nicht erhältlich.

Die Unternehmen streiten nicht zum ersten Mal. Als die Sandsteinwerke Ende Oktober 2012 den Insolvenzantrag stellten, nannte Heumann dafür vor allem ausstehende Zahlungen der BAM als Grund. Der Bauträger hatte dem vehement widersprochen. Letztlich hatten sich die beiden Unternehmen jedoch verständigt, und die Sachsen lieferten wieder Arbeiten von Bildhauern nach Potsdam. Heumann will die Sandsteinwerke durch ein eigenverwaltetes Insolvenzverfahren retten. Er zeigte sich optimistisch, das dies bis Jahresende gelingt. Derzeit sind noch etwa 60 von einst 90 Mitarbeitern beschäftigt.

Hintergrund des neuerlichen Streits bilden auch Auseinandersetzungen des Generalunternehmers mit Brandenburgs Finanzministerium: Die BAM fordert mehr als 18 Millionen Euro zusätzlich vom Land, von denen etwa 10 Millionen strittig sein sollen. Das Unternehmen begründet dies unter anderem mit Neu- und Umplanungen des Landtages. Das Land macht seinerseits Schadenersatz wegen Verzögerungen geltend. Ursprünglich waren 120 Millionen Euro für das Projekt veranschlagt worden.

Der Streit soll in einem Schiedsgerichtsverfahren geklärt werden. "Darauf haben sich beide Seiten verständigt", sagte Ministeriumssprecherin Ingrid Mattern. Bislang seien in dem außergerichtlichen Verfahren keinerlei Summen festgestellt worden. Es sei auch noch nicht absehbar, wann dies der Fall sein werde.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.08.2013

Marion van der Kraats, dpa

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