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Zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf ist Wiederaufbau im Gange

Zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf ist Wiederaufbau im Gange

Am zweiten Bauabschnitt der Weißeritztalbahn arbeiten nun die Bagger. Dem offiziellen Spatenstich im Frühsommer folgen, ganz im Gegensatz zu den Erfahrungen aus Abschnitt 1, tatsächlich konkrete Taten.

Dippoldiswalde.

Davon konnten sich die DNN bei einer Erkundungsfahrt auf der B 170 oberhalb von Dippoldiswalde überzeugen. Die Bundesstraße verläuft ab hier bis zum Endpunkt der Schmalspurbahn in Kurort Kipsdorf meist in deren Sichtweite.

Schwerpunkt der Bautätigkeit sind die Brücken. Erst wenn diese stehen, kommt die Trasse dran, das ist eine bewährte Praxis, seit Straßen und Eisenbahnstrecken gebaut werden. Gleich hinter dem Ortsausgang von Dipps ist mit einer Brücke über die Weißeritz für die Bundesstraße zugleich die Eisenbahnbrücke komplett erstellt wurden. Das Gleis wird ab hier in Richtung Ulberndorf auf zirka 400 Metern verlegt.

In Obercarsdorf quert die Bahn erneut den Fluss. Dort hat die Backer Bau GmbH aus Hainichen die Stahlarmierungen für die beiden Brückenwiderlager fast fertig. Bald könnte da der Beton fließen.

Gleich nebenan, auf dem Bahnhof Obercarsdorf, sorgt die Berliner CDP GmbH, Sub-Auftragnehmer von Backer, für den notwendigen Rostschutz der Stahlbrücken, die im Streckenabschnitt bis Schmiedeberg herausgehoben wurden und nach der Instandsetzung wieder eingesetzt werden müssen. Nach dem Entfernen jeglicher alter Anstriche und Anrostungen durch Sandstrahlen werden zunächst alle stark korrodierten Stahlteile ersetzt. Dann folgen bis zu sechs Anstriche.

Am Bahnhof Schmiedeberg tragen die Bagger indes die nicht mehr standfesten Widerlager ab. Diese müssen neu aufgebaut werden. Zunächst kommt der Beton, dann wird dieser mit Natursteinen verkleidet.

Mirko Fros, der Eisenbahnbetriebsleiter der "Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft" (SDG), ist optimistisch: "Wir liegen im vorgesehenen Ablauf", versicherte er. "Bis Ende November könnten die Brücken schon komplett saniert sein. Dafür sind 700 000 Euro geplant. Insgesamt stehen für das Gesamtvorhaben 15,2 Millionen Euro bereit."

Sobald der Witterungsverlauf im Frühjahr 2015 es zulässt, wollen die Gleisbauer anrücken. Im Spätherbst könnte es dann endlich heißen: "Fahrt frei für den ersten Zug nach der Hochwasserflut in Richtung Kipsdorf!"

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.10.2014

Peter Weckbrodt

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