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Zweites Leben für die Madaus-Werke in Radebeul

Zweites Leben für die Madaus-Werke in Radebeul

Qualität. Auf dieses Wort legt Uwe Herrmann, Aufsichtsratsvorsitzender der "Ventar Immobilien AG", großen Wert. Und das hat das Unternehmen bereits unter Beweis gestellt - mit dem Umbau des ehemaligen Arzneimittelwerks Dresden (AWD), das aus der Firma "Madaus & Co.

Radebeul.

" 1951 entstanden war. Zwölf Wohnungen sind an der Gartenstraße 24 im vergangenen Jahr entstanden.

Jetzt hat sich Ventar auch die Nummer 22, das frühere, aus den Jahren 1910 bis 1912 stammende Produktionsgebäude sowie das damit verbundene, von 1932 bis 1933 errichtete AWD-Hauptverwaltungsgebäude vorgenommen. Ende November sollen die dort geplanten 46 Wohnungen nach etwa zehnmonatiger Bauzeit fertig sein.

Dementsprechend gleicht die Baustelle derzeit einem Ameisenhaufen. Bis zu 100 Arbeiter befinden sich teilweise auf dem Areal. Sie kommen gut voran in den vier Etagen des Gebäudes. "Der Estrich ist drinnen, beinahe alle Fenster auch. Wir sind sehr gut in der Zeit", zeigt sich Herrmann optimistisch, der momentan sieben Baustellen gleichzeitig betreut.

Die Wohnungen sind laut Exposé zwischen 46 und 107 Quadratmeter groß. Die Zimmeranzahl reicht von einem bis dreieinhalb, teilweise sind die Wohnungen mit Terrasse oder Balkon ausgestattet und auch Maisonette- und Loftwohnungen sind im Angebot.

Von letzteren ist Herrmann ein großer Fan, davon konnte man sich bereits beim Projekt an der Gartenstraße 24 überzeugen. Viel Raum, viel Licht, viel Qualität, das sind seine Devisen. Auch für "Spielereien", wie er es nennt, ist er immer zu haben. So wird eine Wohnung mit einer Loggia ausgestattet: Zwischen Wohn- und Schlafzimmer gibt es einen Bereich ohne schützendes Dach. "Man hat also drinnen ein Gefühl von draußen", schmunzelt er. Außerdem werden alle Küchen mit Lack-Fronten ausgestattet, die Bäder erhalten hochwertige Ausstattungen und im Keller entsteht eine Tiefgarage, die die 36 Stellplätze im Hof um weitere 27 Parkmöglichkeiten erweitert.

Das hat allerdings seinen Preis. Und der liegt in diesem Fall zwischen 123 800 und 288 500 Euro. Zu den Kunden - 30 Prozent der Wohnungen sind bereits reserviert - zählen vor allem Kapitalgesellschaften. Diese vermieten den Wohnraum dann weiter. Mehr als zehn Millionen Euro hat Ventar in den Umbau investiert. Auch deshalb, weil das Hauptverwaltungsgebäude unter Denkmalschutz steht. Alle Fenster sind maßangefertigt. Das ehemalige Büro der Verwaltung wurde aufgearbeitet und in eine Wohnung integriert.

Auch damit soll aber noch nicht Schluss sein auf dem Areal. Das Unternehmen mit Stammsitz in Böblingen hat bereits das gegenüberliegende Haus an der Gartenstraße 17 gekauft und befindet sich derzeit in der Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.09.2013

Christin Grödel

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