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Zwei oder vier Spuren - Rathaus präsentiert umstrittene Varianten zum Ausbau der "Meißner"

Zwei oder vier Spuren - Rathaus präsentiert umstrittene Varianten zum Ausbau der "Meißner"

Mit einer intensiven Informationskampagne bereitet die Stadtverwaltung den Variantenentscheid zur Meißner Straße vor. Dabei geht es im Wesentlichen um die Frage, ob Radebeuls wichtigste Verkehrsader zwischen der Eduard-Bilz-Straße und der Schillerstraße in Radebeul-Ost zweispurig oder vierspurig ausgebaut werden soll.

Im Zuge der Arbeiten sollen auch die beiden Haltestellen der Straßenbahnlinie 4 an der Hauptstraße und der Zinzendorfstraße behindertengerecht umgestaltet werden. Pläne zu beiden Varianten sind derzeit nahe dieser Haltestellen ausgestellt und zudem im Technischen Rathaus zu sehen. Radebeuler können noch bis Monatsende Meinungen zu beiden Entwürfen abgeben, dann sind die Stadträte gefragt.

Unter ihnen wird das Für und Wider zur Verbreiterung der Straße durchaus kontrovers diskutiert. Die möglichen Folgen des Entscheids haben Stadtverwaltungsmitarbeiter an drei Stellen in dem rund 765 Meter langen Abschnitt schon einmal kenntlich gemacht. So ist auf dem Fußweg Ecke Meißner Straße/Hauptstraße in stadteinwärtiger Richtung mit bunten Strichen aufgemalt, wie weit die Meißner Straße auf den Fußweg verbreitert werden müsste. Auf zwei Grundstücken markieren Pfähle die nötigen Eingriffe. Naturgemäß fällt das Ergebnis bei der vierspurigen Variante weitaus dramatischer aus als bei der bestandsnahen Variante.

Entsprechend hat man sich im Rathaus schon für die schmalere Variante entschieden. Bei ihr teilen sich Autofahrer und Straßenbahn in eine Fahrspur, neben der ein Schutzstreifen für Radfahrer verläuft. Nur wenn Autos diesen überfahren, können sie an der Straßenbahn vorbeifahren. Das wäre allerdings nur im Notfall gestattet. Zumal mit der Sanierung die Langsamfahrstrecken der Straßenbahn wegfallen, so dass die Linie 4 in diesem Abschnitt mit Tempo 50 fahren kann.

Beim vierspurigen Ausbau gibt es neben der Mischspur eine eigene für Autos, neben der wieder ein Schutzstreifen für Radler angebracht wird. Wesentlicher Nachteil dieser Variante ist, dass dafür massiv in Grundstücke eingegriffen werden müsste, was die Investitionskosten in die Höhe treibt. Zudem würde der Verkehr wegen einer Engstelle an der Ecke Meißner Straße/Hautpstraße nicht wirklich schneller fließen. Das könnte er erst, wenn das dortige Gebäude, das zu nah an der Straße steht, abgerissen würde.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.07.2014

Uwe Hofmann

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