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Zwei neue OP-Säle im Elblandklinikum

Medizin Zwei neue OP-Säle im Elblandklinikum

Das Elblandklinikum reagiert auf steigende Patientenzahlen in seiner chirurgischen Abteilung: Seit Anfang Oktober kann in zwei weiteren, jeweils knapp 30 Quadratmeter großen OP-Sälen operiert werden.

Chefarzt Dr. Mario Marx (l.) und Verwaltungsdirektor Michael Schmidt in einem der neuen OP-Säle.

Quelle: Matthias Seifert/PR

Radebeul. Das Elblandklinikum reagiert auf steigende Patientenzahlen in seiner chirurgischen Abteilung: Seit Anfang Oktober kann in zwei weiteren, jeweils knapp 30 Quadratmeter großen OP-Sälen operiert werden. Damit verfügt das Elblandklinikum jetzt über sechs Operationssäle. Außerdem wurde ein neues digitales Röntgengerät in Betrieb genommen, dessen  Strahlendosis die Hälfte des sonst üblichen Wertes aufweist. „Wir haben in die beiden OP-Säle und in das Röntgengerät Eigenmittel investiert, die jeweils im unteren sechsstelligen Bereich liegen“, berichtet Michael Schmidt,  Verwaltungsdirektor des Elblandklinikums.

„Wir müssen nicht nur deutlich mehr Patienten als früher operieren, die Operationen sind auch komplexer geworden“, erklärt Dr. Philipp von Breitenbuch, Ärztlicher Direktor und Chef der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. In der Vergangenheit habe man die Patienten oft bis in die Abendstunden hinein an Hüfte, Knie oder Wirbelsäule operieren müssen. Sie könnten nun auch mit kürzeren Wartezeiten rechnen. „Nach wie vor schöpfen wir aber erst alle konservativen Möglichkeiten der Behandlung aus, ehe wir uns zur Operation entschließen“, betont Verwaltungsdirektor Schmidt.

Einer der beiden OP-Säle ist nicht in Weiß, sondern in Blau gehalten. Darin nimmt Dr. Mario Marx, Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Brustchirurgie, vor allem Operationen nach Brustkrebs vor. „Die neuen Säle befinden sich in unmittelbarer Nähe des Brustzentrums inklusive der Betten- und der Intensivstation“, erläutert Marx. Im neuen OP-Trakt hätten auch die Pflegekräfte ausreichend Möglichkeiten, die Patienten engmaschig zu versorgen. Direkt an den OP-Saal angegliedert sei ein Aufwachraum.

Das digitale Röntgengerät, die zweite Neuanschaffung des Radebeuler Klinikums, ersetzt ein etwa 20 Jahre altes Gerät. Es verfügt über einen mobilen WLAN-Flachdetektor. Detektoren wandeln die Röntgenstrahlung in digitale Bildinformationen um. „Die Röntgenbilder können dann direkt am Bildschirm betrachtet und bewertet werden“, sagt Schmidt. Dies verkürze die Untersuchungszeiten für die Patienten deutlich. Außerdem würde mit den neuen Flachdetektoren die Strahlendosis für den Patienten um die Hälfte reduziert, ohne dabei an Bildqualität zu verlieren.

Der Untersuchungstisch des neuen Röntgengerätes ist mit einem mobilen Flachdetektor ausgestattet, der sich aus dem Tisch herausnehmen  und direkt unter oder neben dem Patienten platzieren lässt. „Der Patient muss nun nicht mehr umgelagert werden, die Aufnahme kann direkt im Bett oder Rollstuhl angefertigt werden“, betont der Verwaltungsdirektor.

Katrin Richter

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