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Zwei Männer bei Wartungsarbeiten in der Radeberger Brauerei unter Lastenaufzug eingeklemmt

Zwei Männer bei Wartungsarbeiten in der Radeberger Brauerei unter Lastenaufzug eingeklemmt

Ein schwerer Unfall in der Radeberger Brauerei versetzte gestern Mittag - ausgerechnet am ersten Tag des Stadtfestes - die Mitarbeiter des Traditionsunternehmens in Angst und Schrecken.

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Eines der beiden Unfallopfer, die gestern Mittag in der Radeberger Brauerei unter einem Aufzug eingeklemmt waren, wird in einen Hubschrauber der Luftrettung verladen. Trotz der Schwere des Arbeitsunfalls kamen beide Techniker ohne lebensgefährliche Verletzungen davon.

Quelle: Martin Förster

Um 11 Uhr war eine Lastenaufzug abgestürzt und hatte zwei Techniker, 41 und 49 Jahre alt, unter sich begraben. Sie hatten die Anlage gerade warten wollen. Die Feuerwehren aus Radeberg und Großröhrsdorf rückten mit einem Großaufgebot an, um den Aufzug anzuheben und die beiden Unfallopfer zu befreien. Nach Informationen der Polizei haben beide noch Glück im Unglück gehabt, da sie nicht lebensgefährlich verletzt wurden und noch an der Unfallstelle für die Rettungskräfte ansprechbar waren.

"Bei den Unfallopfern handelt es sich nicht um Mitarbeiter der Brauerei, sondern um Techniker einer Fachfirma, die wir mit der Fahrstuhlwar- tung beauftragt haben", sagte die Sprecherin der Exportbierbrauerei, Jana Kreuziger. Mit dem Aufzug, der zum Flaschentransport über mehrere Betriebsebenen in der Abfüllanlage verwendet wird, habe es in der Vergangenheit keine Probleme gegeben. Die Wartung sei nur turnusmäßig durchgeführt worden, so Kreuziger.

Der Unfall sorgte für einen sofortigen Produktionsstopp in der Brauerei. "Es ist selbstverständlich, dass in so einer Situation die Mitarbeiter alles stehen und liegen lassen, um Hilfe zu leisten", sagt Kreuziger. Probleme machten Lkws im Anlieferbereich, die zügig auf einen Parkplatz in die Nähe gefahren werden mussten, um den Weg für die Rettungskräfte frei zu machen. Diese rückten mit schwerem Gerät an - das war nötig, um die tonnenschwere Konstruktion anzuheben. Gegen 12.30 Uhr waren die beiden Männer befreit und konnten abtransportiert werden. Einer wurde mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Ein Rettungshubschrauber der Luftrettung flog den anderen Mann aus. "Wir bedanken uns für die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte, die bereits nach wenigen Minuten an Ort und Stelle waren", sagt Kreuziger, die hofft, dass es den Männern bald wieder besser geht und die Brauerei in Zukunft von solch schweren Unfällen verschont bleibt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.06.2013

Hauke Heuer

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