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Zwei Bauprojekte gleichzeitig: Heidenau blockiert den Weg nach Pirna

Zwei Bauprojekte gleichzeitig: Heidenau blockiert den Weg nach Pirna

Ab Anfang Juli könnte es auf Heidenaus Straßen eng werden. Am 7. Juli beginnt die laut Oberbürgermeister Jürgen Opitz (CDU) wohl größte Straßenbaumaßnahme des Jahres im Stadtgebiet.

Der Abwasserkanal, der unter der Geschwister-Scholl-Straße verläuft, muss komplett generalüberholt werden. Die Baumaßnahme könnte zeitlich mit einer Baustelle auf der Bundesstraße 172 kollidieren.

Mit dem Bau der Geschwister-Scholl-Straße soll die Dohnaer Straße entlastet werden. Momentan wird dort das aus Dohna kommende Oberflächenwasser abgleitet. "Bei starken Regenfällen kann der Abwasserkanal in der Dohnaer Straße aber überlaufen", sagte Opitz. Ein größerer Kanal in der Geschwister-Scholl-Straße soll Abhilfe schaffen.

Außerdem muss die Straße an der Bahnunterführung abgesenkt werden, damit dort auch in Zukunft Lastwagen hindurchpassen. "Dafür ist eine Durchfahrtshöhe von 4,3 Metern nötig. Durch die Absenkung wäre die auch gewährleistet", erläuterte Opitz. Damit strebt die Stadt eine Entlastung der derzeitigen Verkehrssituation an. Momentan können Lkw nur am Verkehrskreisel unterhalb des Nord-Bahnhofs Heidenau die Bahnschienen passieren.

Auch die Fluorchemie in Dohna ist an der Baumaßnahme beteiligt. Seit jeher bezieht das Unternehmen über eine Leitung sein Brauchwasser aus der Elbe. Diese Leitung verläuft schon immer entlang der Geschwister-Scholl-Straße und soll im Zuge der Arbeiten gleich mit erneut werden.

Zuerst rollen die Baufahrzeuge aller Voraussicht nach zwischen Pirnaer und Schmiedestraße gegenüber des Hotels "Sachseneck" an. Der bestehende Abwasserkanal in der Schmiedestraße wird an den neuen Kanal in der Geschwister-Scholl-Straße angebunden. Dafür muss eine Verbindung über die dazwischen liegende Pirnaer Straße und das Privatgrundstück des Autohandels "Schleicher" an der Hausnummer 29 geschaffen werden. Während der Bauarbeiten muss die Pirnaer Straße dort deshalb für einige Wochen gesperrt werden.

"Das könnte aus verkehrstechnischer Sicht schwierig werden", räumte Opitz ein. Denn im gleichen Zeitraum plant das Landesamt für Straßenbau Bauarbeiten an der Bundesstraße 172 auf Höhe der ehemaligen Esso-Tankstelle. "Damit würden zwei Baumaßnahmen auf wichtigen Durchfahrtsstrecken nach Pirna miteinander kollidieren", gab der Oberbürgermeister zu. Derzeit versuche die Stadtverwaltung aber noch, mit dem Landesamt über die Organisation zu verhandeln, um ein größeres Verkehrschaos zu vermeiden.

Insgesamt lässt sich die Stadt das Bauvorhaben an der Geschwister-Scholl-Straße über zwei Millionen Euro kosten. Bis Ende Mai 2015 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.06.2014

Susann Schädlich

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