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Zuschendorf würdigt Borthener Künstler

Zuschendorf würdigt Borthener Künstler

Geburtstages im Jahre 1998 erhielt ein ehemaliger kleiner Privatweg in Borthen den Namen "Gerhard-Schiffel-Weg". Die Gemeinde Borthen würdigte damit das Schaffen ihres berühmten Sohnes, ging Schiffel diesen Weg doch bis zu seinem Tode fast täglich entlang - er führt zu einem kleinen Pavillon, in dem sich sein Atelier befand.

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Das Bild von Gerhard Schiffel zeigt eine Straße in Klein-Borthen.

Quelle: Repro: Doris Schubert

Anlässlich seines 85. Die Liebe zu der ihn in Borthen umgebenden Natur schulte seinen Blick fürs Detail, das er meisterhaft im Bild umsetzte. Heute bewahren seine Töchter Monika und Gabriele mit viel Liebe seinen Nachlass im Borthener Pavillon und sorgen dafür, dass seine Werke immer wieder in der Öffentlichkeit präsentiert werden. In diesem Jahr kann sich das Landschloss Pirna-Zuschendorf auf eine Kollektion seiner Grafiken, Fotografien und Malereien freuen.

Nach Kamelien und Azaleen und vor den Hortensien schmücken die Arbeiten des Borthener Künstlers bis 29. Juni einige Räume des Landschlosses - eine willkommene Bereicherung des diesjährigen Ausstellungsjahres der Botanischen Sammlungen Zuschendorf, die im September noch mit einer Besonderheit aufwarten: "Obstorangerien" - Obstbäumchen als Bonsai gezüchtet. "Gerhard Schiffel hätte seine helle Freude daran gehabt und uns sicher noch viele schöne Bilder davon geschenkt", ist sich Doris Schubert, Leiterin der Landkreisgalerie Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, sicher.

1913 erblickte Schiffel in Glashütte das Licht der Welt. Nach dem Besuch der Volksschule begann er eine Lehre als Gebrauchsgrafiker. Er absolvierte die grafische Fachschule in Dresden. 1939 wurde er zum Kriegsdienst nach Polen, später nach Frankreich eingezogen. Ein Semester studierte er an der Dresdner Kunstakademie bei Prof. Schramm-Zittau. Ein Werkvertrag im Jahre 1976 mit dem Volkseigenen Gut (VEG) Obstproduktion Borthen gab ihm und seiner Familie finanzielle Sicherheit und band ihn an sein geliebtes Borthen. Neben seinen beruflichen Verpflichtungen als Grafiker im VEG konnte er seinen Neigungen auf den verschiedensten künstlerischen Gebieten nachgehen - Fotografie, Grafik, Malerei.

Die Ausstellung hat dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet vier, ermäßigt drei Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.05.2014

DNN

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