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Zum Hochwasserschutz: Meißens Landrat will Gebiete entvölkern

Zum Hochwasserschutz: Meißens Landrat will Gebiete entvölkern

Meißen. Angesichts der Hochwassersituation entlang der Elbe rät Meißens Landrat Arndt Steinbach (CDU) zur Aufgabe hochwassergefährdeter Siedlungen. Man müsse dringend die Diskussion führen, "ob man betroffene Gebiete entvölkert", sagte er der Lausitzer Rundschau.

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Meißens Landrat Arndt Steinbach

Quelle: Archiv

Zwar sei es nicht möglich, ganze Dörfer abzusiedeln, weil die meisten historisch gewachsen seien. "Aber für einzelne Straßenzüge oder Siedlungen, die zu nah am Wasser stehen, wäre das denkbar", erklärte Steinbach. "Wenn der Bund entsprechende Entschädigungsleistungen bereitstellt, wären die Leute in den Dörfern sicher dazu bereit." Das hätten ihm etwa Bewohner des Coswiger Ortsteils Brockwitz signalisiert, der stark von der Flut betroffen ist.

Nach der Flut 2002 wurde im Kreis Meißen das Wohngebiet Röderau Süd in der Gemeinde Zeithain aufgegeben. Die Bewohner und Gewerbetreibenden erhielten Entschädigungen von insgesamt 40 Millionen Euro.

chk

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