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Zukunft von Kamenzer Schulen ist gesichert

Neuer Vertrag Zukunft von Kamenzer Schulen ist gesichert

Es ist geschafft: Der Vertrag zwischen der Stadt Kamenz und dem Landkreis Bautzen über die künftige Ausgestaltung der Schullandschaft in der Lessingstadt ist in Sack und Tüten. Landrat Michael Harig (CDU) und Oberbürgermeister Roland Dantz (parteilos) haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Bautzen/ Kamenz. Es ist geschafft: Der Vertrag zwischen der Stadt Kamenz und dem Landkreis Bautzen über die künftige Ausgestaltung der Schullandschaft in der Lessingstadt ist in Sack und Tüten. Landrat Michael Harig (CDU) und Oberbürgermeister Roland Dantz (parteilos) haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Kamenz erhält bis zum Schuljahr 2019/2020 ein umfassend saniertes und erweitertes Gymnasiumsgebäude in der Innenstadt und zudem auch noch ein modernisiertes und baulich ertüchtigtes Domizil für seine 2. Oberschule. Was zunächst klingt wie pures Wunschdenken wird tatsächlich Realität – Dank der abgeschlossenen Vereinbarung zwischen dem Landkreis Bautzen und der Stadt Kamenz.

Allerdings waren harte Kämpfe nötig, um diesen Stand zu erreichen. Denn immerhin geht es um ein Investitionsvolumen von 27,2 Millionen Euro. Rechnet man den ebenfalls geplanten, aber noch nicht finanziell untersetzten Bau neuer Sportanlagen in der Nähe des traditionellen Gymnasiumsstandortes an der Henselstraße hinzu, erhöht sich der Betrag sogar auf 34,5 Millionen Euro.

Investitionen von 34,5 Millionen Euro bis 2019

Landrat Michael Harig sprach von einem „guten Tag“. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Mittelstädten wie Kamenz für den ländlichen Raum seien die vereinbarten Investitionen „richtig und notwendig“. Weitaus emotionaler zeigte sich der Kamenzer Oberbürgermeister Roland Dantz, für den die Vertragsunterzeichnung zweifellos einen Höhepunkt seiner politischen Karriere darstellt und der sie als „historisch“ bezeichnete. Dantz war es, der von der Kreisverwaltung – mit dem Landrat an der Spitze – die ursprünglich andere Lösungen bevorzugt und hartnäckig die im Zuge der Schulübernahme noch vom Altkreis Kamenz gegebene Zusagen eingefordert hatte. Darin war der Stadt zugesichert worden, den Gymnasiumsstandort in der Innenstadt zu erhalten. „Im Zuge dieser Diskussionen ist Vertrauen beschädigt, aber auch wieder neu aufgebaut worden“, so Roland Dantz. Die jetzt gefundene Lösung sei geeignet, „Werte wie Heimat, Tradition und Gemeinsinn zu befördern, die in den heutigen unruhigen Zeiten einen Anker bilden können.“

Ohne eine Lösung für das bisherige Gymnasiumsgebäude am Kamenzer Flugplatz, das ab 2019/20 ohne schulische Nutzung bleibt, wäre eine solche Vereinbarung allerdings kaum denkbar gewesen. Den gordischen Knoten durchschlug schließlich die Bereitschaft des Freistaates Sachsen, das Objekt zu erwerben und für die Unterbringung landeseigener Einrichtungen zu nutzen. „Derzeit läuft die Suche nach einem weiteren Nutzer neben dem Staatsbetrieb Informatikdienste, dessen Einzug bereits feststeht, der aber nur die Hälfte des Gebäudes benötigt“, so der Kamenzer Landtagsabgeordnete Aloysius Mikwauschk (CDU).

Von Uwe Menschner

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