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Wolkenloser Himmel ermöglicht freien Blick auf Sonnenfinsternis

Wolkenloser Himmel ermöglicht freien Blick auf Sonnenfinsternis

Der Himmel über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bietet an diesem Freitag beste Bedingungen zur Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis.

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Die Sonnenfinsternis in Dresden gegen 10:15 Uhr.

Quelle: Dominik Brüggemann

In allen drei Ländern sei der Himmel flächendeckend wolkenlos, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am Morgen in Leipzig. Daran werde sich am Vormittag auch nichts ändern. Ab 9.30 Uhr ist das seltene Phänomen zu beobachten. Etwa eine Stunde später wird die Verdunklung ihren Höhepunkt erreichen. Dann verdeckt der Mond die Sonne zu maximal 77 Prozent. Mehrere Sternwarten sind für Neugierige geöffnet.

In Dresden lädt das Lohrmann-Observatorium der TU zum Beobachten ein. Interessierte sind ab 8.30 Uhr auf der Beobachtungsplattform willkommen. Ähnlich hält es die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf. Dort ist 9.30 Uhr Start. Eintritt frei, Spenden sind erwünscht. Im Mathematisch-Physikalischen Salon des Zwingers wird ab 10 Uhr Programm geboten. Dazu gehört die Himmelsbeobachtung auf der Terrasse am Eingang, wo eine Projektion der Sonnenfinsternis stattfindet und ein Teleskop aufgebaut ist. Weiterhin gibt es eine Live-Schalte zum Himmelsgeschehen in Nordeuropa, das Vorlesen von Märchen zum Thema Finsternis und die Erklärung der Sonnenfinsternis mittels besonderer Instrumente in der Sammlung. Besucher zahlen 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro.

Das Palitzsch-Museum lädt ab 9 Uhr zur Beobachtung des Schauspiels vor der Ostseite des Einkaufszentrums Dresden-Prohlis ein – ebenfalls kostenlos. Wie auch die Volkssternwarte Radebeul, die ab 9.30 Uhr Besucher empfängt. Besucher könnten dort spontan vorbeikommen und die Finsternis anschauen. Auch wenn das Wetter nicht mitspielt, stehen Mitarbeiter für Fragen und Informationen rund um das Thema Sonnenfinsternis zur Verfügung, hieß es. Zudem wartet eine Bildpräsentation auf die Besucher.

Experten warnen davor, direkt und ohne Schutzbrille in die Sonne zu sehen. Die Sonne werde zwar nicht komplett verdeckt, „aber zu 73 Prozent - das ist schon eine ordentliche Verfinsterung“, so Christine Kampf von der Sternwarte Drehbach. Es sei wichtig, dass für die Gäste immer ein Ansprechpartner da ist, damit keiner den Fehler mache, direkt in die Sonne zu schauen.

Die Verdunkelung der Sonne beginnt gegen 9.30 Uhr, gegen 10.45 Uhr soll sie ihren Höhepunkt erreichen. Dann werde der Mond die Sonne zu maximal 77 Prozent verdecken. Gegen 12 Uhr werde die Sonnenfinsternis dann vorüber sein.

dpa / DNN

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