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Wolf mit Rehkitz bei der Königsbrücker Heide fotografiert

Wolf mit Rehkitz bei der Königsbrücker Heide fotografiert

Drinnen lief gerade die Tagesschau, während draußen Meister Isegrim nach erfolgreicher Jagd vorbeizog und die Kamera von Friedrich Noltenius "klick" machte.

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Am 10. Juli kurz nach 20 Uhr entstand dieses Foto in unmittelbarer Nachbarschaft eines kleinen Ortes, das zur Gemeinde Thiendorf gehört.

Quelle: Friedrich Noltenius

Lichtenberg. Etwa 200 Meter entfernt vom nächsten Haus in einem Dorf, das zur Gemeinde Thiendorf gehört, hat Jäger Noltenius einen Wolf geschossen. Mit der Wildkamera. Das kräftige Tier trug seine Beute im Maul, ein Rehkitz. Dabei wurde es von einem Artgenossen beobachtet. Das Foto zeigt: Gleich in der Nähe steht ein Haus mit weißem Giebel und zwei Nadelbäumen davor, die zwei Wölfe stehen unmittelbar neben einem Hochstand.

Den Freisitz kennt auch Friedrich Noltenius bestens, gehört er doch zu seinem rund vier Quadratkilometer großen Revier in der Königsbrücker Heide. "Dort gibt es nicht nur ein Wolfsrudel", meint der Lichtenberger von dem Waldgebiet nordöstlich der Landeshauptstadt. In seinem Jagdrevier, das er bereits seit 20 Jahren betreut, sei der Rehwildbestand deutlich gesunken. Er selbst habe nachts einmal ein Wolfsrudel gesehen und die Tiere zwei Mal gezählt - zehn waren es. Und das, obwohl laut offiziellem Monitoring nur acht Tiere zum Rudel der Königsbrücker Heide gehören.

Noltenius ist überzeugt, dass es auch die Dresdner bald mit Wölfen zu tun bekommen. Immerhin sei bereits am Dreieck Dresden-Nord ein Tier gefunden worden, das ein Wolf gerissen hat. Ebenso bei Bretnig-Hauswalde, also südlich der Autobahn A4. "Ich sehe die Auswirkung des Wolfes auf die andere Natur mit großer Sorge", stellt Noltenius fest. Das verändere nicht nur das "ländliche Lebensgefühl", auch auf die Städter, also die Dresdner, wird eine Wolfssichtung in der "Heide" deutlich spürbare Folgen haben, ist Noltenius überzeugt. Noch aber gibt es die Tiere offiziell nur in der Königsbrücker Heide. cs

www.wolfszone.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.07.2014

Springer, Christoph

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