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Wohnungsgenossenschaft Lößnitz baut 60 Wohnungen an der Meißner Straße

Brachen verschwinden Wohnungsgenossenschaft Lößnitz baut 60 Wohnungen an der Meißner Straße

So langsam werden die innerstädtischen Brachen in Radebeul knapp. Nachdem der sogenannte Krater am Bahnhof Radebeul-Ost mit der Entwicklung eines neuen Ortszentrums verschwand, sind nun auch die Tage des Glasinvest-Areals gezählt.

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Auf dieser Brache zwischen Maxim-Gorki-Straße und Meißner Straße will die Wohnungsgenossenschaft Lößnitz 60 Wohnungen bauen.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul. So langsam werden die innerstädtischen Brachen in Radebeul knapp. Nachdem der sogenannte Krater am Bahnhof Radebeul-Ost mit der Entwicklung eines neuen Ortszentrums verschwand, sind nun auch die Tage des Glasinvest-Areals gezählt (DNN berichteten). Für die einige Dutzend Meter entfernt liegende Brache zwischen Meißner Straße und Maxim-Gorki-Straße gibt es jetzt nach langen Beratungen auch konkrete Pläne. Bei seiner jüngsten Sitzung beschloss der Stadtentwicklungsausschuss (SEA) die Auslage des zugehörigen Bebauungsplans "Wohnen im Gellertpark". Demnach will die Wohnungsgenossenschaft Lößnitz auf dem Areal sechs Gebäude mit insgesamt 60 Wohnungen errichten. Das Besondere dabei: Nachdem zuletzt zumeist Eigentumswohnungen in Radebeul entstanden sind, will die Wohnungsgenossenschaft Mietraum schaffen, was den engen Mietermarkt in Radebeul etwas entkrampfen dürfte. Für jede Wohnung wird es einen Stellplatz in einer Tiefgarage geben, die von der Meißner Straße aus befahren werden kann. Fünf der Gebäude werden äußerlich jeweils wie zwei dicht nebeneinander stehende Mehrfamilienhäuser erscheinen, von denen jedes ein eigenes Dach erhält, wie Uwe Queißer von der Investorenleitstelle erläutert. Verbunden werden diese beiden Gebäudeteile durch einen niedrigeren Zwischenbau, in dem auch Wohnungen errichtet werden. "Es entstehen relativ große Gebäude", urteilt Queißer daher. Das habe sich die Wohnungsgenossenschaft Lößnitz so gewünscht.

Damit weicht dieser Bebauungsplan deutlich von einem vorhergehenden ab, der keine Realisierungschancen mehr hatte. Dieser sah Einfamilienhäuser auf dem Areal vor, die an einer neuen Verbindungsstraße zwischen Maxim-Gorki-Straße und Meißner Straße liegen sollten. In der neuen Planung ist diese Straße zu einem bloßen Fußweg geworden, der nur von Rettungsfahrzeugen oder zur Entladung von Fahrzeugen befahren werden darf. Damit hat sich die Stadt mit einem ihrer Wünsche durchgesetzt, ein anderer betrifft die zwei vorderen Gebäude, die bei einer Höhe von vier Geschossen dicht an die Meißner Straße heranrücken. Dadurch entsteht eine geschlossene Bebauung mit großstädtischer Anmutung, ähnlich wie sie auch auf dem Glasinvest-Areal geplant ist. Die im hinteren Bereich liegenden vier Gebäude sollen über drei Geschosse verfügen.

Mit der Auslegung der Pläne beginnt auch die Befragung übergeordneter Behörden zu dem Vorhaben. Die könnten vor allem aus zwei Gründen Einwände vorbringen. Zum einen wegen des Verkehrslärms der vielbefahrenen Meißner Straße, zum anderen wegen Altlasten auf dem Gelände, die der ehemalige Betrieb des VEB Polydruck und die Klischeefrabrik Würth hinterlassen haben. Bei Erdarbeiten, wie sie etwa der Bau der Tiefgarage nötig macht, soll der Boden laut einem Gutachten aus 1999 insbesondere auf Kupfer, Blei und Zink untersucht werden.

Uwe Hofmann

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