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Wohlfühloase am Schienenstrang: Die Sanierung des Bahnhofsareals in Radebeul ist abgeschlossen

Wohlfühloase am Schienenstrang: Die Sanierung des Bahnhofsareals in Radebeul ist abgeschlossen

"Das hässliche Entlein hat sich endlich gemausert." Mit diesen Worten weihte Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) gestern das fertiggestellte Bahnhofsumfeld als zentralen Aufenthaltsbereich ein.

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Früher "hässliches Entlein", heute eine zum Verweilen einladende Grünfläche: Der Bahnhofvorplatz hat sich gemausert.

Quelle: Martin Förster

Als neues Stadtzentrum von Radebeul-Ost wollen die Macher das Areal verstanden wissen, das einen Willkommenscharakter ausstrahlen soll. Dafür werden sowohl terrassenförmig angelegte Grünflächen mit Sitzbänken als auch künftig kulturelle Veranstaltungen auf dem Gelände sorgen.

Insgesamt 8,9 Millionen Euro sind in die Umgestaltung des gesamten Bereiches geflossen. Darin inbegriffen sind alle Maßnahmen nördlich der Bahnlinie, also der Umbau des Bahnhofs in einen Kulturbahnhof mit Stadtbibliothek und Volkshochschule, der Bahnhofsvorplatz, die Umfahrung des Bahnhofsgebäudes, der Ausbau von Sidonien-, Pestalozzi- und Hauptstraße, die Umgestaltung der Alten Post zum Standesamt sowie die Sanierung vom hinter dem Rathaus gelegenen Verwaltungsgebäude. Jeweils ein Drittel der Gelder stammt vom Land, vom Bund und von der Stadt selbst.

Bereits 2002 hatte die Stadt das Areal zu einem Sanierungsgebiet angemeldet. Mit gutem Grund, denn der Bereich befand sich in einem katastrophalen Zustand, verfiel zusehends. Stück für Stück kaufte die Verwaltung Grundstücke zurück und begann schließlich im Jahr 2010 mit den Arbeiten und machte den Weg für private Investitionen, etwa die Errichtung eines neuen Einkaufsmarktes, frei. Im Mai vergangenen Jahres startete mit dem grundhaften Ausbau der Sidonienstraße dann die Umgestaltung des Bahnhofsareals. Rund 630 000 Euro sind dafür investiert worden. Weitere circa 500 000 Euro flossen ab September 2012 in den Bau der Umfahrung Bahnhof Ost, der Anfang Juli dieses Jahres abgeschlossen wurde. Als letzter Bauabschnitt galt es ab vergangenen April, den Bahnhofsvorplatz umzugestalten. Ende Juli war auch diese Maßnahme, die etwa 386 000 Euro kostete, beendet.

"Wir können stolz sein, was uns mit diesem Platz städtebaulich gelungen ist", zeigte sich Wendsche zufrieden. Für ihn sei es durchaus vorstellbar, dass dieses neu geschaffene Areal zu einem Vorbild für den Bahnhof in Radebeul-West werden könnte. Entsprechende Beschlüsse, sich als Stadt am Ankauf der dortigen Grundstücke zu beteiligen, lägen bereits vor, wie der Oberbürgermeister erklärte.

Auch südlich der Bahnlinie wird weitergebaut. Noch in diesem Jahr sollen zwei Projekte vollendet werden. So steht der Robert-Werner-Platz vor seiner Fertigstellung. Für rund 185 000 Euro wird außerdem die Kreuzung "Scharfe Ecke" saniert. Die Arbeiten am letzten Teilabschnitt der Gartenstraße allerdings sind in das kommende Jahr verlegt worden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.09.2013

Christin Grödel

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