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Wohin während der Sanierung des Rathauses Verwaltung in Dohna steht wieder am Anfang

Wohin während der Sanierung des Rathauses Verwaltung in Dohna steht wieder am Anfang

Wohin die Dohnaer Stadtverwaltung während der ab kommenden August geplanten Rathaussanierung zieht, bleibt weiter offen. Die von Bürgermeister Ralf Müller (CDU) präferierte Nutzung der bereits vorhandenen Container Am Plan wurde bei der letzten Stadtratssitzung abgelehnt.

Dohna. Von Christin Grödel

Dohna. Wohin die Dohnaer Stadtverwaltung während der ab kommenden August geplanten Rathaussanierung zieht, bleibt weiter offen. Die von Bürgermeister Ralf Müller (CDU) präferierte Nutzung der bereits vorhandenen Container Am Plan wurde bei der letzten Stadtratssitzung abgelehnt. In einer geheimen Abstimmung stimmten elf Stadträte bei zwei Zustimmungen und einer Enthaltung gegen eine Weiternutzung. In Folge dessen müssen die Container in der Unterstadt, die im vergangenen Sommer bereits als Übergangsquartier für die Kinder der Kita "Bummi" dienten, abgebaut werden. Die Suche nach einer Interimslösung für die Verwaltung geht indes weiter.

"Eine Containernutzung während der Sanierung ist damit aber nicht gänzlich vom Tisch", erklärte Müller. Dies sei auch nach wie vor die Vorzugsvariante. Der Technische Ausschuss hatte im Vorfeld des Stadtrates verschiedene Umzugsvarianten untersucht. Die weitere Nutzung des Rathauses während der Bauarbeiten wurde dabei als nicht optimal eingestuft. "Es geht dabei um den Zugang zum Haus, um die Parkplatzsituation und nicht zuletzt darum, wie wir die Gesundheit der Mitarbeiter sicherstellen können, wenn im Nebenhaus Abrissarbeiten vorgenommen werden", stellte der Bürgermeister das Problem dar. Ein Umzug in die Halle Am Plan wurde wegen zu großem Investitionsaufwand ebenso negiert, wie die Nutzung von Wohnungen für die Verwaltungsarbeit. Der Containernutzung wurde deshalb der Vorzug gegeben.

Ein Kauf der vorhandenen provisorischen Gebäude hätte die Stadt 237 000 Euro gekostet. Laut Müller wäre der Kauf etwa 15 000 Euro billiger gewesen als eine Mietvariante. Diese Vorüberlegungen sind nach der Ablehnung des Stadtrates nun aber nichtig geworden. Dessen Mitglieder wollten nicht, dass die Container während eines Jahres leerstehen. Sollte es letztlich dennoch zu dem Beschluss kommen, dass die Verwaltung während der Sanierung in Container umzieht, muss das Übergangsquartier exakt auf dem gleichen Platz errichtet werden, auf dem sie jetzt schon stehen. "Da haben wir keine Wahlmöglichkeiten. Einen alternativen Standort haben wir nicht", so Müller. Er befürchtet, dass ein neuerlicher Aufbau auf Unmut bei der Bevölkerung stoßen wird und bezweifelt außerdem, dass das die billigere Variante ist.

Nun muss die Planung für die Interimslösung in der kommenden Wochen von vorne beginnen. "Wenn wir im August 2013 Container aufstellen wollen, müssen wir im Januar einen Bauantrag haben. Und das heißt, dass wir noch in diesem Jahr darüber beschließen müssten", beschreibt Dohnas Bürgermeister das Prozedere.

Das Dohnaer Rathaus muss wegen katastrophaler Brandschutzbedingungen umgebaut werden. Gleichzeitig bringt die Burggrafenstadt das benachbarte Freigut auf Vordermann. Das Haus, das seit Anfang der 1990er Jahre leersteht, soll Teil des Verwaltungssitzes werden. Die Bauzeit ist für eineinhalb Jahre angesetzt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.09.2012

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