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Winzerhof Rößler lädt zu zünftigem Hoffest - Ende des Jahres soll Hofladen öffnen

Winzerhof Rößler lädt zu zünftigem Hoffest - Ende des Jahres soll Hofladen öffnen

Seit dem Jahrgang 2010 bietet Winzermeister Steffen Rößler eigene Weine an. Ein Jahr später eröffnete er seinen Winzerhof im Radebeuler Rietzschkegrund Nummer 37. Das Dreijährige wird mit einem Hoffest an diesem Sonntag ab 11 Uhr gefeiert.

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Der Winzermeister Steffen Rößler und sein Sohn Anton begutachten den Wuchs auf ihrem Weinberg.

Quelle: Lars Müller

Seit 2005 hat Rößler mit seiner Familie ein altes Winzerhaus aus der Zeit um 1860 restauriert und aus einem verwilderten Obstgarten wieder einen Weinberg gemacht.

Insgesamt bewirtschaftet der Winzer mehrere Teilflächen von insgesamt rund einem Hektar in Naundorf, Zitzschewig und der Niederlößnitz in Steillage. Im kommenden Jahr will er weitere rund 3000 Quadratmeter aufreben. Zudem kauft der Winzer Trauben zu und baut für mehrere Hobbywinzer deren Weine aus. Pro Jahr füllt Rößler zwischen 8000 und 10 000 Flaschen unter seinem Label ab. Müller-Thurgau, Grauburgunder, Weißburgunder, Riesling, Traminer, Spätburgunder, Dornfelder und Regent stehen auf seinen Rebflächen. Im vergangenen Jahr hat er Souvignier gris gesetzt, der ab 2015 sortenrein angeboten werden soll.

"Ich möchte kein elitäres Weingut führen", sagt der aus der Oberlausitz stammende Winzer, Jahrgang 1972. Deshalb habe er auch ganz bodenständig den Namen "Winzerhof" gewählt. Seine Weine bietet er alle als Landweine an. "Es sollen ländlich geprägte, gute Weine sein", beschreibt Rößler seinen Anspruch. Pro Flasche kosten sie zwischen 8,50 und 12,50 Euro.

Zurzeit bauen die Rößlers ihren Winzerhof aus, Ende dieses Jahres soll dort ein kleiner Laden eröffnen. Seit 2012 schon ist in den Monaten Mai und Juni sowie August und September eine Straußwirtschaft an Wochenenden jeweils ab 15 Uhr geöffnet, dazu hat Steffen Rößler eine alte Landscheune wieder hergerichtet, in der auch seine Kellerei untergebracht ist.

Alte Weinbergsmauern zeugen heute noch von der Blütezeit des Weinbaus im Rietzschkegrund. Mit der Reblauskatastrophe 1905/06 stellten die Winzer jedoch auf Obstbau um. Im Gestrüpp hat Steffen Rößler bei Übernahme des verwilderten Grundstücks einen alten Silvaner-Weinstock entdeckt, den er liebevoll wieder aufgepäppelt hat. Auf dem Weinberg hinter dem Winzerhaus richtet Rößler derzeit einen Rundweg ein, um Gästen etwas vom Weinbau zeigen zu können. Für besonders Interessierte bietet sich das "Winzerlehrling"-Erlebnisprogramm an. Ein Jahr lang können bis zu fünf Teilnehmer den Winzer an vier Terminen begleiten und aus erster Hand Rebschnitt, Laubarbeit und Lese kennenlernen. Zuletzt werden dann zwölf Flaschen eigenen Weins abgefüllt, erklärt Rößler.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.07.2014

Lars Müller

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