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Winzergenossenschaft Meißen zeigt Werke von Heinz Werner

Der Professor bittet zur „Vinosage“ Winzergenossenschaft Meißen zeigt Werke von Heinz Werner

Eine Ausstellung mit Werken von Heinz Werner ist ab Freitag in der Vinothek der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung ab 18 Uhr plant der Künstler keine Vernissage, sondern lädt gemeinsam mit dem Meißner Künstler Kay Leonhardt zu einer „Vinosage“.

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Heinz Werner kann keineswegs nur Porzellan bemalen...

Quelle: Heinz Werner/PR

Meißen. Eine Ausstellung mit Werken von Heinz Werner ist ab Freitag in der Vinothek der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen, Bennoweg 9 zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung ab 18 Uhr plant der Künstler nicht wie sonst üblich eine Vernissage, sondern lädt eingedenk des Ortes gemeinsam mit dem Meißner Künstler Kay Leonhardt zu einer „Vinosage“ ein. Die Schau, bei der vor allem Werke mit einem Bezug zum Wein präsentiert werden, kann dann ab dem Sonnabend bis Ende April immer montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Der in Coswig geborene Werner hat sich vor allem als Chefgestalter der Porzellan-Manufaktur einen Namen gemacht. Werner wurde 1957 zum Dekorgestalter berufen und entwarf rund 100 moderne Dekore für Porzellane, darunter so bedeutende wie „1001-Nacht“, „Sommernachtstraum“, „blaue Orchidee auf Ast“ und „Jägerlatein“. Wegen seines umfangreichen Schaffens wird er in Fachkreisen als der wohl bedeutendste Künstler der Porzellan-Manufaktur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehandelt. Er hat sich allerdings um ein breit angelegtes Werk bemüht, ist nicht nur in der Porzellankunst, sondern auch in der Malerei mit Öl- und Acrylfarben sowie mit Kreide bewandert. Außerdem kennt und schätzt man seine grafischen Blätter und seine Aquarelle.

Ab 1978 lehrte Werner an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle an der Saale, weshalb er heute vielen vor allem als „Professor Werner“ ein Begriff ist. 1973 wurde er gemeinsam mit Rudi Stolle, Peter Strang und Ludwig Zepner, mit denen er die Abteilung „Kollektiv Künstlerische Entwicklung“ der Porzellan-Manufaktur gegründet hatte, den Kunstpreis der DDR. Seine Werke befinden sich nicht nur in bedeutenden deutschen Kunstsammlungen und Museen, sondern auch in Japan und den USA. „Meine Bilder sind geronnene Gedanken, die ich durch die Kraft der Farben zur Materie werden lasse“, sagt er selbst über sein Werk. Märchenhafte Werke und Themen wie 1001 Nacht sind in seinem künstlerischen Schaffen allgegenwärtig.

Von Uwe Hofmann

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