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Winzergenossenschaft Meißen verlässt Weinbauverband

Keine Angabe von Gründen Winzergenossenschaft Meißen verlässt Weinbauverband

Die Winzergenossenschaft Meißen hat den Weinbauverband Sachsen verlassen. Zu den genauen Gründen habe die Genossenschaft keine Angaben gemacht. Es habe jedoch nichts mit der Arbeit des Verbandes zu tun.

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Der Weinbauverband bedauere den Austritt der für die gesamte Weinbauregion wichtigen Genossenschaft mit rund 1500 Winzern.

Quelle: dpa

Die Winzergenossenschaft Meißen hat den Weinbauverband Sachsen verlassen. Vor wenigen Wochen sei die Mitgliedschaft rückwirkend zum 1. Januar gekündigt worden, sagte Weinbauverbandschef Christoph Reiner am Mittwoch. Dies sei möglich gewesen, da der Verband seine Satzung geändert hatte. Zu den genauen Gründen habe die Genossenschaft keine Angaben gemacht. Es habe jedoch nichts mit der Arbeit des Verbandes zu tun, das habe die Genossenschaft dem Verband auf Nachfrage mitgeteilt, betonte Reiner.

Zuvor habe es Gespräche über die aktuelle Beitragshöhe gegeben, sagte er weiter und bestätigt damit entsprechende Angaben aus Genossenschaftskreisen. Sachsens größter Weinproduzent ist vom sogenannten Weinskandal besonders hart getroffen. Eine Schadensbilanz wurde bisher nicht gezogen. Auf Anfragen reagiert die Geschäftsführung der Genossenschaft nicht.

Der Weinbauverband bedauere den Austritt der für die gesamte Weinbauregion wichtigen Genossenschaft mit rund 1500 Winzern. Der Verband sei dadurch in seiner Existenz zwar nicht bedroht, allerdings fehlten die Mitgliedsbeiträge etwa für Weinwerbung. „Geld, das ich nicht habe, kann ich nicht ausgeben“, sagt Reiner. Man sei jederzeit offen für Gespräche mit der Genossenschaft und für deren Rückkehr in den Verband. Es gab beim Weinbauverband Sachsen auch schon andere Weingüter, die erst ausgetreten und einige Zeit später wieder eingetreten sind.

LM

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