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Winzer: Schlechte Ernte, aber klasse Weine

Winzer: Schlechte Ernte, aber klasse Weine

Die Weinlese im Weinanbaugebiet Sachsen ist zwar noch nicht beendet. Dennoch schätzen die Winzer das Weinjahr 2012 schon als positiv ein. Dies teilte das Statistische Landesamt in Kamenz mit.

Allerdings rechnen die Weinbauern nur mit einer Erntemenge von rund 19 700 Hektolitern (hl) Weinmost. Das wären fast 20 Prozent weniger als im Vorjahr, als 24 000 Hektoliter verarbeitet werden konnten. Laut Statistischem Landesamt sind 16 200 hl Weißmost und 3500 hl Rotmost zu erwarten. Dennoch sind viele Winzer zufrieden. Denn die Trauben würden sehr hohe Qualitäten aufweisen.

Die Witterungsbedingungen seien 2012 für die Entwicklung der Trauben "recht günstig" gewesen, auch wenn hohe Temperaturen von mehr als 40 Grad an manchen Augusttagen auf einigen Weinbergen teilweise zu Schäden durch Sonnenbrand führten. Davon betroffen sei vor allem die Sorte Riesling gewesen, so die Statistiker.

Insgesamt waren die Trauben und die Reben aber gesund und vital, heißt es in der Bilanz. Nach den Schätzungen der Winzer würde sich ein Ertrag von durchschnittlich 44 Hektolitern (hl) je Hektar (ha) Rebfläche ergeben. Die höchsten Erträge würden bei den weißen Sorten Elbling (69,7 hl/ha) und Bacchus (57,1 hl/ha) sowie bei roten Sorten Regent (63,7 hl/ha) und Dornfelder (58,0 hl/ha) erwartet.

Das Weinbaugebiet Sachsen ist mit 450 Hektar Anbauflächen das drittkleinste von 13 in Deutschland. Auf 81 Prozent der Flächen sind weiße Rebsorten angebaut, auf 19 Prozent rote. Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.11.2012

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