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Willkommensfest am Freitag in Heidenau geplant – Helfer rücken mit LKW voller Spenden an

Willkommensfest am Freitag in Heidenau geplant – Helfer rücken mit LKW voller Spenden an

Nachdem bisher vor allem Rassisten das Bild rund um die Heidenauer Flüchtlingsunterkunft bestimmten, wollen jetzt die Unterstützer der Flüchtlinge ein positives Zeichen setzen: Für Freitag ist vor dem einstigen Baumarkt an der S172 ein großes Willkommensfest geplant.

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Der Eingang in die Heidenauer Flüchtlingsunterkunft.

Quelle: dpa

Organisiert wird es von bundesweiten Gruppen, dem Bündnis Nazifrei und engagierten Helfern vor Ort. Geplant ist das Fest von 15 bis 20 Uhr auf dem Parkplatz des Albert-Schwarz-Bades.

Es gehe darum, den Flüchtlingen vor Ort zu zeigen, dass es auch Menschen gibt, die sie willkommen heißen, die an guten Bedingungen für Asylsuchende interessiert sind, so Silvio Lang, Sprecher von Dresden Nazifrei. Man wolle den Flüchtlingen freundliche Gesichter zeigen, ergänzt Mitinitiator Henning Obens.

Mit dabei seien Bands, Zirkus-Artisten aus Dresden, es soll gegrillt werden, die Helfer wollen Fußbälle und anderes Spielzeug mitbringen, um den Flüchtlingen einen schönen Nachmittag zu ermöglichen.

Zudem rücken die Helfer mit ganz praktischen Dingen an: Aus Berlin kommt ein Lkw mit Sachspenden, berichtet Obens. Am Freitagvormittag ist eine weitere Möglichkeit zur Spendenabgabe in Dresden geplant. Gesammelt wurde nach den Wünschen der Bewohner in Heidenau, also neben Kleidung zum Beispiel auch Fußbälle und Hygieneartikel. Die Sammlung sei nicht in Abstimmung mit dem DRK erfolgt, das in Heidenau die Spenden aus der Bevölkerung koordiniert. Man habe den „schnellen Weg“ gewählt, so Obens.

Für die Polizei bedeutet der Freitag damit erneut harte Arbeit: Denn im Internet rufen Rassisten und Neonazis bereits als „Nationaler Widerstand“ zu Gegenaktionen und einer eigenen Demo auf. „Natürlich gibt es ein Risiko“, so Silvio Lang. Man werde die Polizei beim Kooperationsgespräch auf jeden Fall auf die Gefährdungslage hinweisen. Das Fest werde stattfinden. Alles andere wäre ein „fatales Zeichen“, sagte Lang.

sl

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