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Wildgehege Moritzburg freut sich über männliches Hirschkalb

Wildgehege Moritzburg freut sich über männliches Hirschkalb

Er ist noch jung, braucht noch seinen Mittagsschlaf und von der Mama ab und zu einen Schluck Milch. Aber er wird mal ein richtiger stattlicher Hirsch. Das steht jetzt fest.

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Besonders stark und gesund ist der Hirschnachwuchs in Moritzburg, haben die Pfleger festgestellt.

Quelle: Bernd Lichtenberger

Bei dem am 17. Mai 2014 geborenen Kalb des Weißen Rotwildes im Wildgehege Moritzburg handelt es sich definitiv um einen kleinen Hirsch, meldet der Forstbezirk Dresden, unter dessen Regie das Wildgehege Moritzburg agiert. Wildgehege-Leiter Rüdiger Juffa sei deshalb nach wochenlanger Spannung ganz aus dem Häuschen, so die beim Forstbezirk für Öffentlichkeit zuständige Jana Weisbach. Der winkt zwar lachend ab, aber die Freude über die gute Nachricht ist ihm ins Gesicht geschrieben.

Der fidele Nachwuchs konnte während der Pflegearbeiten durch die Tierpfleger des Wildgeheges genau beobachtet werden. Auch wenn die Mutter des Kälbchens die Eindringlinge gern verscheucht hätte, kamen die Mitarbeiter doch nahe genug an den Nachwuchs heran, um sich sicher zu sein. "Es handelt sich sogar um einen besonders starken und gesunden kleinen Hirsch" bestätigt Juffa. Das Wetter der vergangenen Wochen hat dazu beigetragen, dass sich das Kalb prachtvoll entwickelte.

Nachdem der Vater des Kälbchens von Unbekannten in der Silvesternacht brutal ermordet worden war, war die Freude zunächst groß, als im Mai und Juni gleich zwei Nachkommen das Licht der Welt erblickten. Nun komplettiert sogar wieder ein männliches Tier das kleine Rudel im Wildgehege Moritzburg und alle freuen sich auf den Herbst, wenn das Geweih des jungen Hirsches zu wachsen beginnt.

Zu sehen ist das dann im neuen 2,7 Hektar großen Gehege. Der Umzug sollte gestern Abend stattfinden. Das alte und das neue Gehege wurden dafür durch einen Korridor verbunden, durch den die Tiere selbstständig ihre neue Heimat betreten sollten. "Das ist die schonendste Methode der Umsetzung", erklärte Juffa. Doch vorerst lehnten die Tiere dieses Angebot ab. Das neue Gehege bietet den Tieren viele Rückzugs- und Unterstellmöglichkeiten und wird nach den schlimmen Erfahrungen der Silvesternacht videoüberwacht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.07.2014

Bernd Lichtenberger

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