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Wie Kinder einst das Erwachsensein spielten

Weihnachtsausstellung auf Schloss Burgk Wie Kinder einst das Erwachsensein spielten

Puppenstuben für Mädchen, Kaufmannsläden zumeist für Jungen: Diese Gaben sind unterm Weihnachtsbaum, man kann schon sagen, seit Jahrhunderten nicht wegzudenken. Im kindlichen Spiel bereiteten sich die jüngsten der Familie auf das spätere Erwachsensein vor.

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Über 43 Leihgeber haben ihre Sammlerstücken an Kinderspielzeug zur Verfügung gestellt.

Quelle: Städtische Kunstsammlungen Freital

Freital. Puppenstuben für Mädchen, Kaufmannsläden zumeist für Jungen: Diese Gaben sind unterm Weihnachtsbaum, man kann schon sagen, seit Jahrhunderten nicht wegzudenken. Im kindlichen Spiel bereiteten sich die jüngsten der Familie auf das spätere Erwachsensein vor. Die künftige Ehefrau und Mutter führt Wohnung und Haus, der kommende Ehemann übt den späteren Ernährer, mehrt die finanziellen Mittel durch Kauf und Verkauf. Diese Geschlechterrollen waren lange Zeit in der Gesellschaft fest verankert. Kein Wunder also, dass beide Spielangebote Legionen von Kindern über große Zeitenläufe in ihren Bann zogen. Aber auch heute, wo derartig festgeschriebene Rollenmuster als überholt gelten, gehören Puppenstuben und Kaufmannsläden zu beliebten Spielzeugen, vor allem in der kalten und dunklen Jahreszeit.

Die diesjährige Weihnachtsausstellung auf Schloss Burgk ist diesen Spielsachen gewidmet. "Es sind 43 Puppenstuben und Kaufmannsläden zu sehen", berichtet Rolf Günther, Leiter der Städtischen Kunstsammlungen Freital. Sie stammen aus der Zeit ab Ende 19. Jahrhundert bis heute. Einen Schwerpunkt bilden die 1920er und 1930er Jahre. Private Leihgeber haben diese kleinen Welten, die in verschiedenen Szenen und Bildern angeordnet sind, zur Verfügung gestellt. Allein der Heimatverein Mittenwalde steuerte rund die Hälfte der Exponate bei. Aber auch andere Weihnachts- und Spielutensilien wie Räuchermänner, Nussknacker und Pyramiden werden in der Schau mit dem Titel "Puppenstuben und Kaufmannsläden - einst und jetzt", die am kommenden Sonnabend ihre Pforten öffnet, einen Platz finden.

Beschaulich und abseits des Weihnachtsrummels lädt Schloss Burgk am ersten und zweiten Adventswochenende außerdem zum "Freitaler Schlossadvent" mit einem Weihnachtsmarkt und mit Familienprogramm ein. Auch der Weihnachtsmann schlendert an allen vier Tagen über den Markt.

Silvio Kuhnert

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