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Wesenitzaue soll einen Mühlenpfad bekommen

Wesenitzaue soll einen Mühlenpfad bekommen

Die Wesenitzaue im Pirnaer Stadtteil Copitz ist bei Spaziergängern und Kindern beliebt. Vor allem der Teil südlich der Wesenitz kann sich sehen lassen. Auf den großen Wiesen finden junge Pirnaer - vom Kleinkind bis zum Jugendlichen - Platz und Spielgeräte zum Toben.

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Die Fläche hinter dem Turbinenrad in der Wesenitzaue soll in den kommenden zwei Jahren umgestaltet werden.

Quelle: Silvio Kuhnert

Der Neumühlenweg hat endlich eine feste Oberfläche, die beim nächsten Hochwasser nicht wieder weggespült werden kann. Und im Dickicht können sich Flora und Fauna frei entfalten. Jedoch nördlich der Wesenitz bietet der Auenbereich derzeit einen traurigen Anblick.

Seit der Trampelpfad zur Birkwitzer Straße eine Sackgasse ist, verwildert das Areal. Die Grillecke wird von immer mehr Gestrüpp in Besitz genommen. Das historische Turbinenrad war im Sommer von hohem Gras zugewachsen. 2007 wurde es bei Abrissarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik gefunden und in der Wesenitzaue aufgestellt. Einst informierte eine Tafel über das Industriedenkmal. Doch das Schild ist verschwunden. "Das Turbinenrad muss durch geeignete Maßnahmen wieder zugänglich gemacht werden", fordert Stadtrat Claus-Dieter Hampel (Linke). In einer Anfrage wollte er von der Verwaltung wissen, was sie unternimmt, um den Zustand zu verbessern.

"Das Turbinenrad und dessen Umgebung ist Bestandteil der letzten zu realisierenden Maßnahme des Entwicklungskonzeptes Natur- und Erholungsraumes Wesenitzaue", antwortet Steffen Möhrs, Fachgruppenleiter Stadtentwicklung. Zu dem Vorhaben gehört die Schaffung eines "Mühlenpfades". Der soll den Neumühlenweg und den Brückmühlenweg miteinander verbinden und die Umgebung des alten Turbinenrades als Aufenthaltsfläche aufwerten. "Bereits seit mehreren Jahren sind die Planung und der Bau des Verbindungsweges 'Mühlenpfad' Bestandteil des Investitionsplanes. Bisher wurde die Maßnahme immer wieder zurückgestellt", so Möhrs weiter. Die Investition hat es nun in den Entwurf des Doppelhaushaltes 2015/16 geschafft. Wenn der Stadtrat dem Etat am kommenden Dienstag grünes Licht gibt, wird der Bauausschuss auf seiner nächsten Sitzung ein Büro mit der konkreten Planung beauftragen.

Im kommenden Jahr stehen Arbeiten am Mühlgraben auf der Agenda. Dieser wird durch den Abbruch von Ufermauern und den Rückbau von Verrohrungen renaturiert. 2016 sollen dann die Umgestaltung der verwilderten Fläche zu einem Biotop mit Streuobstwiese sowie die Herstellung des Mühlenpfades folgen. Ausgaben von rund 182 000 Euro sind in den kommenden zwei Jahren für die Umsetzung des Vorhabens geplant.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.11.2014

Silvio Kuhnert

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