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Werke von fünf bedeutenden Bildhauern sind in den Bastionen der Festung Sonnenstein vereinigt

4. Skulpturensommer in Pirna Werke von fünf bedeutenden Bildhauern sind in den Bastionen der Festung Sonnenstein vereinigt

Mit dem vierten Skulpturensommer bietet die Stadt Pirna einem der künstlerischen Höhepunkte in der Sächsischen Schweiz in diesem Jahr. Werke von fünf bedeutenden Bildhauern sind in den Bastionen der Festung Sonnenstein vereinigt. Am 1. Mai um 11 Uhr ist Eröffnung der einmaligen Ausstellung.

Ausstellungskuratorin Christiane Stoebe erläutert die Skulptur „Christus“ von Richard Scheibe.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Der vierte Skulpturensommer bringt Meisterwerke der figürlichen Plastik in die Bastionen des Schlosses Sonnenstein. Unter dem Titel „Wahlverwandtschaften“ sind in dem Festungsbollwerk rund 50 Bronzefiguren von fünf bedeutenden Künstlern aus drei Bildhauergenerationen vereint. Und angesichts der Namen Richard Scheibe, Gerhard Marcks, Waldemar Grzimek, Christian Höpfner und Marianne Dietz fallen Superlative über das, was Kuratorin Christiane Stoebe gelungen ist, als sie Arbeiten dieser Künstlerkollegen und Weggefährten nach Pirna holte. „Mit den Plastiken wird ein künstlerischer Akzent in der sächsischen Landschaft gesetzt“, meint Professor Helmut Heinze. Von „Exponaten von nationalem Rang“ spricht Christian Schmidt-Doll, Geschäftsführer der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna (KTP).

Ein Jahr Vorbereitungszeit steckt in dem diesjährigen Skulpturensommer, der am Sonntag um 11 Uhr seine Pforten öffnet. Entscheidend für das Zustandekommen der Schau an dem nicht alltäglichen Ausstellungsort war die Zusage von Dr. Arie Hartog, Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses Bremen, Werke des Bildhauers nach Pirna zu geben. Dadurch konnten weitere bedeutende Bilderhauermuseen wie die Kunstsammlungen Chemnitz und das George-Kolbe-Museum Berlin sowie private Leihgeber gewonnen werden. Mit 19 Werken ist Christian Höpfner am meisten mit Arbeiten vertreten. Dem 2014 verstorbenen Künstler soll mit der Ausstellung besonders gedacht werden. Er bildet auch einen wesentlichen Anker im Beziehungsgeflecht zwischen den fünf Künstlern. So hatte Höpfner (1939-2014) bei Richard Scheibe (1879-1964) studiert, ihn verband eine Freundschaft mit Gerhard Marcks (1889-1981), und er arbeitete mit Waldemar Grzimek (1918-1984) an der Kunsthochschule in Darmstadt lange Zeit zusammen. Diese Meister prägten sein Werk. Die Bildhauerin Marianne Dietz (Jahrgang 1957) war wiederum Schülerin von Höpfner. So liegt eine Spanne von 78 Jahren zwischen den Geburtsdaten der Künstler und 80 Jahre trennen das früheste vom spätesten Werk.

Der Skulpturensommer geht bis 25. September und wird mit einem kulturellen Programm begleitet. Neben fünf musikalischen Wandelkonzerten mit Annette Jahns – beginnend am 7. Mai um 11 Uhr – sind zwei Galeriekonzerte geplant. Die Exponate können immer mittwochs bis sonntags von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt kostet drei, ermäßigt zwei Euro, Kinder und Schüler erhalten freien Eintritt.

Von Silvio Kuhnert

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